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Tradition

Kreuz und der Heimat zur Ehr’

Am Pfingstmontag zieht der Kötztinger Pfingstritt, einem Gelöbnis folgend, wieder nach Steinbühl.

Tradition Am Pfingstmontag, 5. Juni, zieht der altehrwürdige Pfingstritt, einem Gelöbnis folgend, wieder zur Nikolauskirche nach Steinbühl.Der Pfingstmontag steht vor der Tür, un damit der höchste Feiertag der Bad Kötztinger. Darum wendet sich Bürgermeister Markus Hofmann mit einem Aufruf an alle Teilnehmer des Pfingstrittes. Der Pfingstritt sei kein Spazierritt, keine Volksbelustigung, keine Pferdeschau – er sei Ausdruck gelebten Glaubens. Alle Pfingstreiter werden gebeten, laut vor- oder nachzubeten. Der Besuch der Pfingstreitermesse in Steinbühl wird jedem Reiter empfohlen.

Pfingstreiter reiten in der ortsüblichen Volkstracht oder in bodenständiger Kleidung, nicht hemdsärmelig, keinesfalls im Sportdress oder in Uniform. Die wichtigesten Regeln lauten: Verzichten auf Rauchen und Alkohol während des Rittes, auch auf den Gebrauch eines Handys; Die Pferde müssen gesund und frei von ansteckenden Krankheiten sein; Die Zugordner und Ordnungskräfte sind befugt, die Beachtung dieser Grundsätze zu überwachen.

Die Organisation fordert

Beim Ausritt wird Stadtpfarrer Herbert Mader vor der Kirche St. Veit die Pfingstreiter mit dem Allerheiligsten segnen. Es wird gebeten, mit den Worten „Hochgelobt und gebenedeit sei das Allerheiligste Sakrament des Altares“ und mit „gezücktem“ daran vorbeizureiten. Die große Zahl der Teilnehmer macht einige organisatorische Maßnahmen erforderlich. So gibt es viele verschiedene Aufstellungsbereiche für die Teilnehmer am Pfingstritt. Die Aufstellungsstraßen für Reiter von Stuten und Wallachen sind: Gehringstraße, Untere Marktstraße, Holzapfelstraße (Einmündung Gehringstraße bis Sattlerei Piendl), Torstraße, Zeltendorfer Weg und die Bahnhofstraße. Die Aufstellungsstraßen für Reiter von Hengsten, die am Schluss reiten, sind: Kupferschmiedgasse, Lichtenegger Straße, Fritz-Weigl-Straße und die Bgm.-Kroher-Straße. Spätankömmlinge mit Hengsten können über den Plattenweg, die Landshuter- oder Gartenstraße aufschließen. Andere Aufstellungsstraßen sind nicht zugelassen. Für die Spitze des Reiterzuges müssen der Torplatz und die Torstraße bis zur Veitskirche freigehalten werden. Metz- und Schirnstraße sind keine Aufstellungsstraßen.

Auch sollen alle – Reiter wie Zuschauer – rechtzeitig nach Bad Kötzting kommen und sich unter Wahrung des notwendigen Sicherheitsabstandes aufstellen. Die Ludwigstraße (Höcherlbrücke bis Haas-Kreuzung) ist keine Aufstellungsstraße und kann ab 7.30 Uhr von den Reitern nicht mehr benutzt werden. Baierweg und Torweg müssen als Rettungswege frei bleiben. „Benützen Sie die vielen Parkplätze, die zum Teil in unmittelbarer Nähe der Aufstellungsstraßen liegen“, rät der Bürgermeister.

Zu ehrende Pfingstreiter

Auf dem Weg nach Steinbühl soll zügig geritten werden, die Prozession soll nicht abreißen. Die Reiter müssen sich beim Rückritt diszipliniert auf der Straße zur Kirche und den abzweigenden Seitenwegen einreihen – keine Drängeleien. Reiter, die eine Auszeichnung erhalten, reiten vorne im Anschluss an die Spitzengruppe, sie werden von den zuständigen Zugordnern entsprechend eingereiht. Wegen späterer Auszeichnungen und des Versicherungsschutzes soll die Ritt-Teilnehmer-Meldekarte umgehend an die Stadt Bad Kötzting eingesandt werden. Den Anordnungen der Zugordner, der Feuerwehr und der übrigen Ordnungskräfte ist unbedingt Folge zu leisten. Zuwiderhandlungen können zum Ausschluss vom Pfingstritt führen.

Alles rund um Pfingsten in Bad Kötzting finden Sie ständig aktuell bei uns im Netz unter:

www.mittelbayerische.de/cham

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