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Glaube

Kreuzweg erhielt kirchlichen Segen

Mit Jesus wurde der Kreuzweg gegangen bei der Einweihung der neuen Kreuzwegstationen zum Kolmstein und zum Festgottesdienst.
Von Regina Pfeffer

Oben angekommen, wurden die Schlussgebete gesprochen, bevor sich die Patroziniumsfeierlichkeiten mit einer Eucharistiefeier in der Wallfahrtskirche fortsetzten. Foto: Regina Pfeffer
Oben angekommen, wurden die Schlussgebete gesprochen, bevor sich die Patroziniumsfeierlichkeiten mit einer Eucharistiefeier in der Wallfahrtskirche fortsetzten. Foto: Regina Pfeffer

Arrach.Mehr als ein Ausflugsziel, sondern als Gebetsstätte fest verankert im Bewusstsein der Gläubigen des Lamer Winkels ist das Wallfahrtskirchlein auf der Kolmsteiner Höhe. Den christlichen Segen haben am Fest der Kreuzerhöhung bzw. am Patroziniumstag „Mariä Schmerzen“ die 14 Stelen des erneuerten Kreuzweges von der Haibühler Seite her (vom Schwarzhölzl zum Kolmstein) feierlich durch den Haibühler Pfarrer Johann Wutz erfahren.

Zum Mitbeten des Kreuzweges hatten sich zahlreiche Gläubige versammelt. Pfarrer Johann Wutz übernahm das Vorbeten.
Zum Mitbeten des Kreuzweges hatten sich zahlreiche Gläubige versammelt. Pfarrer Johann Wutz übernahm das Vorbeten.

Am alten Kreuzweg nagte der Zahn der Zeit, er war renovierungsbedürftig und der Weg schwer zu begehen. Zahlreiche Gläubige aus Haibühl und darüber hinaus hatten sich am Beginn des Kreuzweges bei der ersten Station versammelt. Nach einem einleitenden Gebet durch Pfarrer Johann Wutz setzte sich der Zug mit den Beteiligten in Bewegung.

Pfarrer Wutz besprengte jede einzelne Kreuzwegstation mit Weihwasser.
Pfarrer Wutz besprengte jede einzelne Kreuzwegstation mit Weihwasser.

An jeder Stele wurden sinnige Gedanken zum Leidensweg Jesu und dessen Übertragung in die Lebenswirklichkeit der heutigen Zeit gesprochen und gebetet. Mit eindrucksvollen Passionsliedern trug das „Regental-Gsangl“ (Karin Wellisch, Tina Hausladen, Evi Gierstl), begleitet von Ewald Pirtzl auf dem Akkordeon, zur Andacht bei. Der Geistliche segnete jede der einzelnen aus Granit gefertigten Stelen und besprengte sie da bei mit Weihwasser. Es sei ein dörferübergreifender Kreuzweg, meinte Bürgermeister Sepp Schmid, oben angekommen zu den Gläubigen, da die Spender nicht nur aus der Gemeinde Arrach, sondern auch darüber hinaus stammen. „Die Gemeinde hat ihren christlichen Dienst erfüllt. Es ist Zeit geworden für etwas Neues“, so Schmid.

Unter dem Gnadenbild wurde Patrozinium gefeiert.
Unter dem Gnadenbild wurde Patrozinium gefeiert.

Die Abdruckfiguren bzw. Votivtafeln aus dem alten Kreuzweg wurden wiederverwendet, ebenso wie die Holzkreuze, die der „Wonger Sepp“ gemacht hat. Der Haibühler Josef Huber und seine Frau Maria Anna aus Schwarzhölzl pflegen den Kreuzweg schon seit Ewigkeiten. Ein ganz besonderes Vergelt‘s Gott gilt den Helfern, die diese aufgestellt haben: Hermann Zapf und die Bauhofmitarbeiter Stephan Hutter und Johannes Altmann, die dafür ihren Urlaub geopfert haben, informierte der Bürgermeister.

Pfarrer Wutz besprengte jede einzelne Kreuzwegstation mit Weihwasser.
Pfarrer Wutz besprengte jede einzelne Kreuzwegstation mit Weihwasser.

Ein besonderer Hörgenuss war Trompeter Tomas Bastl aus Janovice. Die Darbietungen von Chor und Solist erfüllten das kleine Kirchlein mit raumfüllenden musikalischen Genüssen für Ohr und Gemüt der Gottesdienstbesucher. Am Schluss dankte der Pfarrer den Mesnerinnen Veronika und Hedwig Wess, die mit viel Liebe und Hingabe die Pflege der Kirche das ganze Jahr über leisten. Er lud die Menschen ein, den Kreuzweg noch einmal allein zu gehen. Alle Paten und Helfer waren im Anschluss zu einer kleinen Feier mit Brotzeit in den Kolmsteiner Hof eingeladen. (krp)

Die Kreuzweg-Paten

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