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Einsatz

Lagerhalle in Habersaign abgebrannt

Am Donnerstagvormittag brach in einer Halle mit Photovoltaik-Anlage Feuer aus. Das Gebäude brannte komplett nieder.
Von Wolfgang Baumgartner

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits meterhoch aus der Scheune Foto: Baumgartner
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits meterhoch aus der Scheune Foto: Baumgartner

Furth im Wald.Mächtig gefordert waren die Einsatzkräfte der Feuerwehren rund um Furth im Wald von Mittwochabend bis Donnerstagmittag. Kaum waren die Helfer von dem Brand eines Wohnhauses in Warmleiten bei Arnschwang am Mittwochabend zurückgekehrt, mussten sie am Donnerstagmorgen erneut ausrücken.

Brand in in Habersaign

Eine rund 300 Quadratmeter große Scheune des Anwesens Nr. 8 in Habersaign stand in Flammen. Der Eigentümer hatte kurz nach 9 Uhr den Brand bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert.

Zehn Wehren im Einsatz

Als die ersten Helfer der Feuerwehren aus Ränkam, Furth im Wald, Grabitz, Lixenried, Arnschwang, Schafberg, Ried, Nößwartling und Daberg eintrafen, stand die Scheune bereits lichterloh in Flammen. „Auch die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Gebäudes war bereits zum größten Teil vernichtet“, teilte Kreisbrandinspektor Mario Bierl vor Ort im Gespräch mit unserem Medienhaus mit. Das Hauptaugenmerk der Einsatzkräfte galt der Sicherung des neben der Scheune stehenden Wohnhauses.

Zehn Feuerwehren waren im Einsatz. Die Löscharbeiten wurden durch die Drehleiter der Further Wehr unterstützt. Foto: Baumgartner
Zehn Feuerwehren waren im Einsatz. Die Löscharbeiten wurden durch die Drehleiter der Further Wehr unterstützt. Foto: Baumgartner

Da in dem Schuppen unter anderem Schreiner-Schnittware gelagert war, kam es innerhalb kurzer Zeit zu einer massiven Hitzeentwicklung. „Trotz des intensiven Wassereinsatzes zersprangen einige Fenster des Wohnhauses“, fügt der Kreisbrandinspektor hinzu. Aber den rund 100 Einsatzkräften gelang es, ein Übergreifen des Feuers auf das Haus mit der Nummer 8 in Habersaign zu verhindern.

Scheunenbrand in Haberseign

Gefordert waren die Feuerwehren vor allem bei der Löschwasserbeschaffung. Nach den Worten von Mario Bierl mussten zwei jeweils 100 Meter lange Leitungen aufgebaut werden, um Wasser aus den Teichen am Waldrand von Habersaign zu bekommen. Auch die Zisterne wurde „angezapft!“ Aufgrund der Entfernung musste auf halber Strecke eine zusätzliche Pumpe installiert werden.

Die Einsatzkräfte konnten ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindern. . Foto: Baumgartner
Die Einsatzkräfte konnten ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindern. . Foto: Baumgartner

Unterstützt wurden die Löschkräfte „am Boden“ von ihren Kollegen auf der Further Drehleiter. Aufgrund der sehr starken Rauchentwicklung wurden die Löscheinheiten rund um die Scheune von Kollegen mit schwerem Atemschutz abgelöst. Kurz nach 10 Uhr brach das Balkengerüst der völlig ausgebrannten Scheune in sich zusammen.

Keine Verletzte

Die Ermittlungen zur bislang unbekannten Brandursache wurden noch in den Vormittagsstunden von der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg übernommen. Der Sachschaden liegt entsprechend einer ersten Schätzung bei rund 150 000 Euro. Nach Auskunft des Brandleiders waren die Wechselrichter für die 30 kWp-Photovoltaik-Anlage nicht in der Scheune untergebracht. .

Eine mächtige Rauchwolke zog sich über Habersaign. Foto: Baumgartner
Eine mächtige Rauchwolke zog sich über Habersaign. Foto: Baumgartner

Vom Brand völlig zerstört wurde auch Container zwischen Scheune und Wohnhaus. Dort waren laut dem Eigentümer des Anwesens nur Gartengeräte untergebracht. „Und die Kinder spielten darin“, fügte der Brandleider hinzu. Nicht gefordert waren die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt.

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