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Unterhaltung

Laienspieler proben fürs neue Stück

Mimen bringen das Lustspiel „Der Bader-Bazi“ auf die Bühne. Zuschauer können sich auf vier Aufführungen freuen.
Alexander Ziereis

Die diesjährigen Darsteller proben bereits fleißig für das Lustspiel „Der Bader-Bazi“ Foto: Alexander Ziereis
Die diesjährigen Darsteller proben bereits fleißig für das Lustspiel „Der Bader-Bazi“ Foto: Alexander Ziereis

Blaibach.Die Blaibacher Laienspieler proben für das Theaterstück „Der Bader-Bazi“. Voller Elan und mit viel Begeisterung stecken sie schon mitten drin in den Vorbereitungen für die diesjährigen Aufführungen.

In diesem Jahr kommt das Lustspiel „Der Bader-Bazi“ in drei Akten von Reiner Wagner auf die Bühne im Blaibacher Haus des Gastes.

Zum Inhalt des Stücks: Der Bader Christoph Wiesinger, gespielt von Stephan Trenner, lebt noch nach seinen alten Bader-Methoden und hält absolut nichts von der Praxis moderner Ärzte. Sein Lehrbub Pepi (Sophia Titz) steht ihm bei jeder noch so absurden Behandlung bei.

Christoph verändert sich aber plötzlich zum Schrecken seiner Kundschaft. Ob er den Bauern plötzlich statt Rasierschaum Pechsalbe ins Gesicht schmiert, die Frauen des Dorfes durch eine Rasur „verschönern“ will oder auch sich selber anstelle von Milch Rasierseife in den Kaffee schüttet – alles geht drunter und drüber beim Bader.

Pepi erkennt jetzt seine große Chance und ist begeistert, dass er endlich seinen Meister „fachgerecht“ vertreten kann. Zur Übung spielt er schon mal durch, wie er sich eine persönliche Behandlung bei der „giftigen“ Westerhof-Bäuerin, dargestellt von Josefine Hutter, vorstellt.

Diese bekommt zufällig mit, was ihr alles widerfahren würde, wenn sie dem Lehrling in die Hände fallen sollte. Entsetzt sucht sie schleunigst das Weite. Christophs Frau Fanni, dargestellt von Katja Schreiner, ist in großer Sorge um ihren Mann und ruft deshalb ihre Tochter Barbara, gespielt von Lea Trenner, zu Hilfe, deren Freund ein studierter Arzt ist.

Um dem Vater zu helfen, wird eine kleine Verschwörung inszeniert, mit der Ansicht, diesen verhassten Doktor, gespielt von Philipp Eckl, heimlich ins Haus zu bringen. Keiner ahnt, dass Christoph nur darauf wartet, diesen jungen Mann endlich kennenzulernen, der ihm solange vorenthalten wurde, und der ja schließlich einmal sein Schwiegersohn werden soll.

Bevor es aber soweit ist, muss er sich, wohl oder übel, noch einigen eingehenden „fachlichen“ Prüfungen von Christoph unterziehen.

Wie solche Prüfungen aussehen, und was der Laimer-Bauer (Matthias Frohnauer) und der Bürgermeister (Andreas Schötz) mit dem Ganzen zu tun haben, das erfahren die Zuschauer bei dem Stück, das an insgesamt vier Abenden gespielt wird. (khu)

Die Aufführungen

  • Premiere:

    Die Premiere findet am Samstag, 16. November, um 19.30 Uhr statt.

  • Aufführungen:

    Weitere Aufführungen sind am 17. November um 16 Uhr sowie am 22. und 23. November jeweils um 19.30 Uhr geplant.

  • Eintritt:

    Wer sich noch keine Karten gesichert hat, sollte das schleunigst tun, denn der Großteil der Tickets ist bereits verkauft. Die Karten sind erhältlich bei Christa Schreiner unter Tel. (09941) 1520 für 6 Euro für Erwachsene, für Kinder von 6 bis 12 Jahren sowie Mitglieder kostet eine Karte 4 Euro, Kinder unter 6 Jahre sind frei. An der Abendkasse kostet eine Karte für Erwachsene 7 Euro.

  • Bewirtung:

    Vor der Aufführung und in den Pausen ist für das leibliche Wohl der Zuschauer gesorgt. Ein Teil des Erlöses dient einem sozialen Zweck. (khu)

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