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Wirtschaft

Landrat auf Firmenbesuch

Franz Löffler informierte sich beim Unternehmen Pritzl über das breite Tätigkeitsfeld.
Johann Fischer

Landrat Franz Löffler (Dritter von links) war am Mittwochvormittag zur einem Informationsbesuch bei der Firma Pritzl in Arndorf.  Foto: Johann Fischer
Landrat Franz Löffler (Dritter von links) war am Mittwochvormittag zur einem Informationsbesuch bei der Firma Pritzl in Arndorf. Foto: Johann Fischer

Bad Kötzting.Zu einer Stippvisite kam Landrat Franz Löffler am Mittwochvormittag zum Sanitär- und Heizungsunternehmen Michael Pritzl nach Arndorf. Es lag ihm daran, sich über das etablierte Unternehmen zu informieren und auch Anregungen entgegenzunehmen. Der Landkreischef zeigte sich voller Anerkennung und war voll des Lobes über diesen Betrieb, der vielerorts agiert.

Seine Gesprächspartner waren die beiden Unternehmer Michael Pritzl sen. und Michael Pritzl jun., Projektleiter Max Haimerl und die kaufmännische Leiterin Silke Rotter. Mit zugegen waren auch Bürgermeister Markus Hofmann und die Wirtschaftsreferentin am Landratsamt, Isabella Bauer.

Seniorchef Michael Pritzl sen. informierte Landrat Löffler darüber, dass das Unternehmen im Jahr 1955/56 von seinem Vater Walter Pritzl gegründet und dann weiter aufgebaut wurde. Knapp 100 Beschäftigte sind in diesem Unternehmen tätig. Die Fluktuation sei äußerst gering. Schwerpunkte des Einsatzes seien München, Oberbayern und Augsburg mit Schwaben, man habe aber auch einen Kleinbetrieb im Wohnungsbau. Den Bereitschaftsdienst bietet man von 7 bis 22 Uhr an. Man habe auch ein innovatives Lohnmodell für Auszubildende. Die Bewerbungen für einen Beruf als Anlagemechaniker seien stark zurückgegangen. Man habe wenig Bewerbungen, obwohl man in diesem Beruf viel erreichen könnte. Es heiße jetzt nicht mehr „Heizungsbauer“, sondern Anlagenmechaniker.

Landrat Löffler lenkte das Gespräch auch darauf, in welcher Hinsicht der Betrieb mit Auflagen bedingt durch den Klimawandel konfrontiert ist und welche Maßnahmen von den Wohnungseigentümern gewünscht würden. Und: Wie bewertet die Firmenleitung die Förderprogramme des Bundes? Firmenchef Michael Pritzl sen. meinte dazu, dass es auf die Art der Heizungen ankomme. Je nach Situation bietet seine Firma Pellets, Hackschnitzel oder Biomasse an. Pritzl betonte, er sei ein „Holzverfechter“.

Landrat Löffler war auch der Meinung, man sollte bei uns hier auf den Rohstoff Holz setzen, denn es sei genügend Potenzial vorhanden. Er bezeichnete die Firma Pritzl als innovatives Unternehmen, das große und größte Spezialaufträge erhält. „Ohne solche Firmen ginge es uns nicht so gut.“

Michael Pritzl jun., selbst Anlagenmechanikermeister, wies auf die betriebliche Altersversorgung hin, die der Betrieb eingeführt hat. Und auch sonst biete die Firma ihren Beschäftigten das Jahr über Angebote im sozialen Bereich wie beispielsweise Wanderungen, Kanufahrten und Ähnliches.

Kaufmännische Leiterin Silke Rotter merkte noch an, dass das Unternehmen Pritzl in die digitale Welt eingebunden sei. Auch die Materialbestellung erfolge digital.

Die Bitte der Firmenleitung an Landrat Löffler war, sich dafür einzusetzen, dass Migranten bessere Deutschkenntnisse erhalten. Migranten als Auszubildende seien zwar gute Handwerker, aber bei speziellen Ausdrücken fehlten ihnen die Sprachkenntnisse. Man beschäftige zurzeit vier Auszubildende mit Migrationshintergrund.

Die Firma Pritzl biete einen zukunftssicheren Beruf, der immer mehr in die Technik hineinreiche. (ksm)

Berufsbild

  • Tätigkeit:

    Anlagenmechaniker für Sanitär- Heizungs- und Klimatechnik (SHK) installieren und warten ver- und entsorgungstechnische Anlagen wie Sanitär-, Heizungs- und Klimaanlagen.

  • Fertigung:

    Anlagenmechaniker ohne den Namenszusatz SHK haben unter Umständen auch mit Sanitär-Anlagen zu tun, aber bei Firmen, die die Anlagen fertigen. (Quelle: www.ausbildung.de)

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