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Dialog

Landrat diskutiert mit Jugendlichen

Von den Themen Arbeit bis zu Umwelt: 30 Schüler unterbreiteten Franz Löffler ihre Vorstellungen vom „Landkreis 2030“.

Landrat Franz Löffler interessiert sich für die Meinung der jungen Leute. Foto: Manuela Wutz
Landrat Franz Löffler interessiert sich für die Meinung der jungen Leute. Foto: Manuela Wutz

Cham.Was erwarten junge Menschen von ihrem Landkreis? Wie wollen sie den „Landkreis 2030“ gestalten? 30 Schüler aller Schularten hatten die Einladung von Landrat Franz Löffler zur Diskussion über diese Fragen angenommen. Zwei Stunden lang ging es in einer äußerst interessierten Runde unter der Moderation von Regionalmanager Dr. Markus Lemberger um die Themen Umwelt und Mobilität, Schule und Bildung sowie Arbeit und Freizeit im Landkreis Cham.

Positiv wurde von den Teilnehmern vorgebracht, dass im Landkreis Cham schon viel für die Umwelt getan wird, vor allem im Bereich der erneuerbaren Energien. Verbesserungsbedarf wird vor allem beim Öffentlichen Personen- nahverkehr (ÖPNV) gesehen.

Es tut sich was beim ÖPNV

Dazu meinte Landrat Löffler, dass sich hier schon einiges tue, wie zum Beispiel die Einführung des Rufbusses oder des Nacht-ÖV. Er wolle den ÖPNV weiter bedarfsgerecht mit möglichst modernen Bedienformen entwickeln. Letztlich könne in einem Flächenlandkreis nur der Mix aus Individual- und Öffentlichem Verkehr erfolgreich sein.

Deutlich wurde in der Diskussion, dass die jungen Leute großen Wert auf Regionalität und regionale Produkte legen. Löffler ermunterte sie, dieses Bewusstsein noch stärker zu verankern. Angeregt wurde auch, auf das Thema Klimawandel noch stärker auch im Unterricht einzugehen.

Breiten Raum nahm der Austausch über die beruflichen Möglichkeiten im Landkreis Cham ein. Dabei waren sich die jungen Leute einig, dass es hier im Landkreis Cham vielfältige Möglichkeiten zur Bildung und Ausbildung bis hin zum Studium gibt. Lediglich die Erreichbarkeit von Ausbildungsstellen ist in manchen Fällen nicht ganz einfach. Landrat Franz Löffler riet dazu, bei der Berufswahl die Möglichkeiten im Landkreis Cham im Blick zu haben.

Zunehmend Jobs für Akademiker

Selbst Akademiker fänden zunehmend Beschäftigungsmöglichkeiten in der Region. Diese Informationen und Möglichkeiten, wie man sich im Landkreis beruflich weiterentwickeln und qualifizieren kann, sollen noch stärker bei den Menschen bekanntgemacht werden. Zum Beispiel durch persönliche Ansprache und „Berufswochen“ in den einzelnen Schulen, so die Meinung der Teilnehmer.

Auf die Frage nach dem Freizeitangebot im Landkreis wurden die Angebote der Vereine (Sport, Musik, Kultur, Feuerwehr) als sehr gut bezeichnet. Auch die öffentlichen Sport- und Fußballplätze seien durchaus in Ordnung. Angesprochen wurde aber auch der Wunsch nach einem attraktiven Freizeitbad.

In seinem Fazit freute sich Landrat Franz Löffler über die offene und inhaltlich gute Diskussion mit sichtlich aufgeschlossenen jungen Landkreisbürgerinnen und -bürgern: „Ich nehme die wertvollen Meinungen gerne mit. Beeindruckt hat mich vor allem, dass die jungen Menschen nicht nur angeregt, sondern vor allem dargestellt haben, was sie selber zur Mobilität oder zum Klimaschutz beitragen können. Ich möchte diesen Dialog gerne fortsetzen und im Herbst auch andere Gruppen ansprechen.“

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