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Langes Warten hatte ein Ende

Unter Beachtung der gültigen Regelungen fand am Sonntag die feierliche Erstkommunion in der Pfarrei St. Elisabeth Blaibach statt.
Von Alexander Ziereis

Nach langem Warten empfingen die elf Blaibacher Kommunionkinder am vergangenen Sonntag erstmals im engsten Kreis ihrer Familie den Leib Christi. Mit im Bild Pater Placyd Kon vom Franziskaner-Kloster Neukirchen b. Hl. Blut und Gemeindereferent Franz Strigl (oben mittig von li.)
Nach langem Warten empfingen die elf Blaibacher Kommunionkinder am vergangenen Sonntag erstmals im engsten Kreis ihrer Familie den Leib Christi. Mit im Bild Pater Placyd Kon vom Franziskaner-Kloster Neukirchen b. Hl. Blut und Gemeindereferent Franz Strigl (oben mittig von li.) Foto: Alexander Ziereis

Blaibach.Die elf Kommunionkinder hatten sich seit Anfang des Jahres bereits zu mehreren Gruppenstunden getroffen, wo sie von den Tischmüttern Melanie Reimer, Kerstin Seemann, Sonja Wiesmeier und Elisabeth Ziereis unter dem Motto „Jesus – Brot des Lebens“ neben dem Religionsunterricht auf die Kommunion vorbereitet wurden, ehe die Corona-Pandemie auch hier einen Stillstand forderte. Nachdem auch im Bereich der Gottesdienste die Lockerungen in den vergangenen Wochen mehr wurden, war schnell die Entscheidung für eine baldige Erstkommunion getroffen. Da die sonst übliche stille Kommunion am Gründonnerstag nicht möglich war und auch der ursprüngliche Termin am 10. Mai verschoben werden musste, durften die elf Kinder nun erstmals an den Tisch des Herrn treten. Aufgrund der Obergrenze an Gottesdienstbesuchern und der einzuhaltenden Abstände durften leider nur Eltern und Geschwister der Kommunionkinder beim Gottesdienst mit dabei sein, für die Großeltern waren vorm Gotteshaus Sitzgelegenheiten mit reichlich Abstand aufgebaut, über Lautsprecher konnten sie so den Gottesdienst mitverfolgen.

Gemeindereferent Franz Strigl freute sich zu Beginn des Gottesdienstes, dass nach über zwei Monaten Aufschub nun dieses Fest endlich stattfinden konnte und bat im Anschluss an seine Einführung Pater Placyd Kon, die Kommunionkerzen der Kinder zu segnen. Zwei Väter entzündeten danach die Kerzen an der Osterkerze.

Große Schatzkiste vor dem Altar

Die Kommunionkinder gestalteten den feierlichen Gottesdienst mit Gebeten und Fürbitten mit. Anstelle einer Predigt brachten die Kinder ihre Gedanken zu der großen Schatzkiste, die vor dem Altar steht, vor. In dieser Truhe befinden sich neben den Bildern der Kinder unter anderem ein Kreuz, eine Bibel und ein Laib Brot. In den stattgefundenen Tischgruppenstunden haben sich die Kinder damals auf die Suche nach einem Schatz gemacht, ließen sie wissen. Ein kostbarer Schatz liege nicht einfach da, sondern er müsse erst einmal gefunden und sicher aufbewahrt werden. Ein Schatz sei etwas, das jemanden persönlich viel bedeute und das für ihn besonders wertvoll und kostbar sei, so die Kinder weiter. Jesus wolle für die Kinder aber auch für alle anderen Christen ein kostbarer Schatz sein. Er ist der Goldschatz Gottes für die Menschen und eine kostbare Nahrung für die Seele.

Im Anschluss trug Gemeindereferent Franz Strigl die Geschichte vom „Brot des Glücks“ vor, in der ein Prinz auf die Suche nach dem Glück die Erfahrung machte, dass im Teilen des Brotes das Glück zu finden sei. An diesem Tag teile Jesus erstmals das Brot mit den Kommunionkindern, die dieses Brot als „Brot des Glücks“ erfahren dürfen, so Strigl.

Der große Moment

Nach dem gemeinsamen Vater Unser kam dann für die elf Kinder der große Moment. Einzeln traten sie vor den Priester und empfingen dann zum ersten Mal den Leib Christi. Mit einem gemeinsamen Gebet und dem Lied „Gott ist mit uns unterwegs“ aus der Zeit ihrer Kommunionvorbereitung brachten die elf Kommunionkinder ihren Dank vor Gott. Zum Ende des sehr besonderen Gottesdienstes dankte Franz Strigl dem Zelebranten, Pater Placyd Kon vom Franziskaner-Kloster in Neukirchen b. Hl. Blut, Organist Thomas Raab sowie den Tischmüttern und allen Helfern, die an der Vorbereitung dieses Tages beteiligt waren.

Kommunionkinder

  • Vorbereitung:

    Lotta Bergbauer, Nina Christl, Paul Fischl, Anna-Lena Hurm, Johannes Kernbichl, Maté Maroscsak, Amy Michel, Tobias Reimer, Bastian Seemann, Luisa Wiesmeier und Anna Ziereis wurden sowohl im Religionsunterricht als auch in mehreren Gruppenstunden auf ihren großen Tag vorbereitet.

  • Termin:

    Aufgrund der Corona-Pandemie fielen weitere Gruppenstunden und auch die Erstkommunion am 10. Mai aus - nun war endlich ein neuer Termin gefunden.

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