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Entwicklung

LED hilft beim Strom-Sparen

Gemeinderat beschließt Umstellung der Straßenbeleuchtung. Thema Standesamt ist geklärt.
Peter Hartl

Hans Seebauer (li.) vom Bayernwerk erläuterte dem Gemeinderat drei Varianten zur Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED. Foto: Peter Hartl
Hans Seebauer (li.) vom Bayernwerk erläuterte dem Gemeinderat drei Varianten zur Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED. Foto: Peter Hartl

Arnschwang.Zur Sitzung versammelten sich am Montag die Gemeinderäte und Bürgermeister Multerer.

Die Vorbereitung zur Einführung der digitalen Alarmierung schreitet voran. Der Testbetrieb im Netzabschnitt Oberland zeigte, dass das Digitalfunknetz in Bayern für die Alarmierung geeignet ist. Punktuelle Verbesserungen werden von der Autorisierten Stelle Bayern (AS BY) umgesetzt.

In Abstimmung mit dem für das Kartell- und Vergaberecht zuständigen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie wurde ein Weg gefunden, die digitalen Pager zentral auszuschreiben und die Kommunen und Hilfsorganisationen bei der Beschaffung zu unterstützen.

Dem Landratsamt Cham wurden folgende Mengen gemeldet: Mindestabnahme 61 Stück plus optionaler Abnahmemenge von fünf Stück. Für die Gemeinde entstehen Ausgaben von etwa 7850 Euro. Der Gemeinderat beschloss, digitale Funkmeldeempfänger für die gemeindlichen Feuerwehren anzuschaffen.

2010 stellte die Gemeinde die Straßenbeleuchtung auf Gelblicht um. Nun bietet das Bayernwerk an, sie auf LED umzustellen. Hans Seebauer vom Bayernwerk stellte drei Varianten vor. Für die 2. Variante stimmte der Gemeinderat. Im Gemeindegebiet sind 257 Leuchten vorhanden. Davon können 191 Leuchten umgestellt werden. Die Kosten betragen 28788 Euro. Damit ergibt sich eine Energieeinsparung von 34676 kWh/Jahr. Die tatsächliche Kosteneinsparung beträgt 693 Euro/Monat. Die derzeitigen Stromkosten werden für die nächsten 47 Monate weitergezahlt. Damit werden die Umrüstkosten finanziert. Danach verringern sich die Stromkosten um 693 Euro/Monat.

Thema Standesamt: Ab März 2020 geht eine Standesbeamtin in Ruhestand. Dann fehlt die vorgeschriebene zweite Standesbeamtin. Neue Standesbeamte dürfen bestellt werden, wenn wenigstens eine Kraft im gehobenen Dienst ist. Allgemein steigen die Kosten für das Standesamt, da die Gebühren für das Autista-Verfahren, Zusatzprogramme, Literatur und Fortbildungen ständig höher werden. Vor diesem Hintergrund riet die Standesamtsaufsicht, das Standesamt Arnschwang an eine größere Kommune abzugeben. Das Standesamt Furth erklärte sich bereit, die Verwaltung für Arnschwang zu übernehmen. Die Bücher bleiben in Arnschwang, das Standesamt Arnschwang bleibt bestehen. Trauungen finden weiterhin hier statt. Der Stadtrat Furth muss dem Antrag noch zustimmen. Die Übertragung der Aufgaben des Standesamtes kann vom Gemeinderat wieder beendet werden. Einstimmig beschloss der Gemeinderat: Die Durchführung der Aufgaben des Standesamts Arnschwang wird an das Standesamt Furth ab Januar 2020 übertragen (kleine Übertragung).

Die nächste Sitzung des Gemeinderats findet am 17. Dezember statt. Die Telekom scheint einen Platz für einen Mobilfunkmast zur Netzabdeckung der B 20 und der Bahn zwischen Arnschwang und Furth gefunden zu haben. Anträge der DJK-Eisstockabteilung (Pflastern der Bahnen) und der Lindenbaumschützen Tretting (Anschaffung von elektronischen Schießständen) werden in der nächsten Sitzung behandelt. Rektor Hubert Lauerer informierte, dass die Grundschule zum 11. Mal als Umweltschule ausgezeichnet wurde. (fgr)

Gemeinderat in Kürze

  • Anträge:

    Anträge der DJK-Eisstockabteilung Arnschwang und der Lindenbaumschützen Tretting werden in der nächsten Sitzung behandelt.

  • Grundschule:

    Die Grundschule wurde zum 11. Mal als Umweltschule ausgezeichnet.

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