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Runding

Lehrer erkundeten die Burg

Vergangenheit kennen, heißt die Gegenwart zu verstehen - das Freilichtmuseum Burg Runding eignet

Früh übt sich, wer ein echter Ritter werden will. Foto: cmi
Früh übt sich, wer ein echter Ritter werden will. Foto: cmi

Runding.sich hervorragend, um die Geschichte unserer Gegend näher kennenzulernen und nachzuvollziehen, wie unsere Vorfahren lebten.

Am Mittwochnachmittag konnte Rundings Grundschulrektor Claus Eckert eine Vielzahl an Lehrerkollegen aus anderen Schulen zur Fortbildung „Burg Runding“ begrüßen. Ziel der Schulung war, den Pädagogen Infos und Ideen für einen selbstständigen Besuch mit ihren Klassen auf der Burg an die Hand zu geben. Erstes Ziel war die Alte Dorfkirche, in der Funde der Archäologen ausgestellt sind, wie Scherben und Kanonenkugeln. Rundings Konrektorin Christine Zitzelsberger wies darauf hin, dass sich die Burg auch im Herbst für Klassenausflüge eignet, da das kalte Wetter die „gute alte Zeit“ besser erlebbar mache. Seit Neuestem gibt es im Freilichtmuseum einen Stationenlauf, damit dem Nachwuchs die Geschichte noch spannender präsentiert werden kann. In einem Bauwagen auf dem Burggelände ist sämtliches Material dafür deponiert und kann von den Lehrern für die aktive Geschichtsstunde verwendet werden. Was genau an den einzelnen Stationen gemacht werden muss, zeigten die anwesenden Dritt- und Viertklässler. Lehrerin Sigrid Effenhauser führte mithilfe der Kinder durch die Stationen und erklärte sie ihren Kollegen. An der ersten geht es um „Kinderarbeit“. Früher mussten die Kinder mit Steinschleudern die Vögel vertreiben, die die wertvolle Saat auf den Feldern auffraßen. Daneben wird erklärt, dass nur wenige Menschen schreiben konnten und in Klöstern Bücher von Hand kopiert wurden. DUm die Burg herum gibt es einen Rundweg, auf denen Spuren von mehreren Tieren zu finden sind. Fragen wie: „Zu wem gehören die Spuren? Welche Tiere wurden bejagt und warum?“ mussten beantwortet werden.

Weitere Stationen drehen sich um Ritterrüstung, Bogenschießen und die Waffen der Ritter. Die Kinder dürfen auf einem Steckenpferd ein Runde drehen, einen Brief mit Wachs versiegeln oder die damalige Medizin kennenlernen. Insgesamt zwölf Stationen können die Schüler absolvieren. (cmi)

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