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FURTH IM WALD

Leiharbeit ist Thema beim DGB

Zum Vortrag „Prekäre Beschäftigungen“ konnte Ortskartellvorsitzender Herbert Breu neben

Herbert Breu mit Katja Ertl (links) und Magdalena Renner Foto: fer
Herbert Breu mit Katja Ertl (links) und Magdalena Renner Foto: fer

FURTH IM WALD.interessierten Gewerkschaftsmitgliedern und der DGB-Juristin Magdalena Renner vom DGB-Rechtsschutz als Referentin am Dienstagabend im Café Mühlberger auch DGB-Regionssekretärin Katja Ertl aus Regensburg begrüßen. Der Arbeitsmarkt habe sich 2016 positiv entwickelt, und die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Vollzeit sei gewachsen, berichtete die Referentin.

Sie fasste die aus Sicht der Gewerkschaften notwendigen Maßnahmen zusammen: Verbot der sachgrundlosen Befristung, bei Sachgrundbefristungen gesetzliche Höchstdauer und Forderung nach einem unmittelbaren Zusammenhang mit dem Sachgrund, Schriftformerfordernis für Sachgründe in den Arbeitsverträgen.

Bei Minijobs sei die Aufklärung über die zustehenden gesetzlichen und tariflichen Arbeitnehmerrechte wichtig. In Bezug auf Leiharbeit müssen Drehtüreffekte, die trotz der AÜG-Reform noch möglich sind, verhindert werden. Bei Werkverträgen sind die Ausweitung von Kontrollen und hartes Durchgreifen nötig. In der Diskussion beantworteten die Expertinnen des DGB verschiedene Fragen. Bei der Komplexität und Konfliktträchtigkeit des Arbeitsrechts biete die Mitgliedschaft in der Gewerkschaft einen zusätzlichen Schutz, merkte einer der Vortragsbesucher an. (fer)

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