MyMz
Anzeige

Wahlkampfauftakt

Leitermann skizziert ihr Programm

Die Bürgermeisterkandidatin der CSU stellt sich den Bürgern. Es entwickelt sich eine rege Diskussion.

Nach der Vorstellung der CSU-Bürgermeisterkandidatin Angelika Leitermann schloss sich im Nebenzimmer des Dorfwirts eine sehr lebhafte, aber immer sachliche Diskussion an.  Foto: Weiß
Nach der Vorstellung der CSU-Bürgermeisterkandidatin Angelika Leitermann schloss sich im Nebenzimmer des Dorfwirts eine sehr lebhafte, aber immer sachliche Diskussion an. Foto: Weiß

Arnbruck.„Lernen Sie mich kennen!“ Unter diesem Wahlspruch eröffnete die CSU-Bürgermeisterkandidatin Angelika Leitermann beim Dorfwirt den ersten von sechs Informationsabenden, an denen sie ihre Ziele und die des CSU-Wahlvorschlags erläuterte und sich im Anschluss einer lebhaften Diskussion mit den Bürgern stellte.

Die herausragenden Themen: Ein Arzt für Arnbruck mit Gesundheitshaus, Bauland für junge Familien und Gewerbebetriebe, eine sichere Zukunft für Kindergarten und Schule, Weiterentwicklung des Tourismus.

Angelika Leitermann schilderte ihren beruflichen Werdegang als Medizinische Fachangestellte und ihr Engagement im Sportverein als Leiterin der erfolgreichen Schwimmsparte. „Der von mir geführte Panoramabad-Förderverein hat nicht nur viel getan, um die Attraktivität unseres Hallenbades zu erhöhen, sondern auch erreicht, dass der Kreistag endlich auch ernsthaft über eine finanzielle Förderung diskutiert, damit unsere Gemeinde finanziell entlastet wird!“, sagte sie.

Auch im Kampf um die Sicherung der beiden Arztsitze im Zellertal, verbunden mit der Wiederansiedlung eines Arztes in Arnbruck, habe sie sich mit Erfolg bemüht um mit Dr. Roland Meixensberger einen ernsthaften Bewerber dafür zu gewinnen, was auch Gemeinderat Josef Nürnberger nachdrücklich begrüßte.

Leitermann: „Ich bin sicher, dass die verantwortlichen Mandatsträger unserer Gemeinde jetzt alles tun, dass dies gelingt und die Wartezeit für Dr. Meixensberger erfolgreich überbrückt werden kann.“ Angelika Leitermann deutete dabei an, dass bald konkrete Pläne für ein Gesundheitshaus in der Ortsmitte vorgelegt werden.

Derzeit gebe es ein Problem mit fehlenden Plätzen im Kindergarten; hier müsse in enger Zusammenarbeit zwischen dem kirchlichen Träger, der Gemeinde und den Behörden zeitnah eine Lösung gefunden werden, zum Beispiel in Form eines Waldkindergartens, wenn es keine anderen Ausweichmöglichkeiten gebe, was vor allem Margret Saller und Anita Danzer anmahnten. Auch müsse man die Zukunft der Grundschulen in Arnbruck und Drachselsried durch gemeinsame Lösungen mit der Nachbargemeinde sichern, was in der Diskussion auch Roman Aschenbrenner nachdrücklich forderte.

Einen breiten Raum nahm auch das Thema Bauland ein. Leitermann: „Bevor noch mehr junge Familien und Gewerbebetriebe aus Arnbruck abwandern, müssen wir uns noch viel stärker engagieren, um bezahlbares Bauland zu gewinnen!“ Gemeinderätin Ingrid Bauer bezeichnete es als Fehler, dass die Gemeinde bei der 2019 fast abgeschlossenen Erschließung im Baugebiet Wetterfelder nicht massiv in den Grunderwerb eingegriffen habe.

Verschiedene Bürger sagten, dass die Gemeinde künftig nicht um einen Bauzwang herumkomme. Ingrid Bauer: „Den kann die Gemeinde aber nur dem Bauland auferlegen, das sie zuvor erworben hat.“

In der Aussprache wurden auch Fragen zur Energieeinsparung in gemeindlichen Einrichtungen gestellt. Gemeinderat Stefan Achatz sagte dazu: „Es werden laufend energiesparende Leuchtmittel eingesetzt, aber ein zeitweises Abschalten der Straßenbeleuchtung hat sich andernorts nichts bewährt.“

Weitere Themen des Abends waren die Fortentwicklung des Tourismus, Verbesserung der digitalen Infrastruktur und Ausbau der St 2132 nach Bad Kötzting. (kll)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht