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Literatur

Lieblingsbücher des Jahres vorgestellt

Bei Weinleseabend in der Buchhandlung Rupprecht in Welt der Bücher entführt.

Veronika Volkner bei der Buchvorstellung Foto: Buchhandlung Rupprecht
Veronika Volkner bei der Buchvorstellung Foto: Buchhandlung Rupprecht

Cham.Wie es bereits Tradition ist, hatte die Buchhandlung Rupprecht wieder dazu eingeladen, sich bei einem guten Glas Wein in die Welt der Bücher entführen zu lassen. Und so lauschten viele literaturinteressierte Gäste gespannt den Ausführungen von Geschäftsführerin Maria Rupprecht und ihrem Team der Filiale in Cham, die ihre Lieblingsbücher des Jahres vorstellten. Dabei ging es mal spannend, mal berührend, mitunter aber auch sehr heiter zu.

Veronika Volkner stellte unter anderem das Buch „Wir von der anderen Seite“ von Anika Decker vor. In diesem Buch geht es um eine junge Frau, die aus dem künstlichen Koma aufwacht und sich im Leben wieder zurechtfinden muss. Die Autorin schafft es gekonnt, diesen eher ernsten Hintergrund mit viel Humor und Leichtigkeit aufzuarbeiten. Wanda Pötschke stellte einen raffinierten Thriller vor, der sie bis zum Schluss gefesselt hat: „Silent Victim“ von Caroline Mitchell. Es geht in dem Thriller um Emma, die ihren ehemaligen Lehrer getötet und auf ihrem Grundstück vergraben hat. Als sie die Leiche wieder ausgraben will, weil das Grundstück verkauft werden soll, ist das Grab leer.

Zu Evi Heitzers Lieblingsbüchern gehört unter anderem „Im Freibad“ von Libby Page: Das Freibad, in dem die 86-jährige Rosemary jeden Tag zum Schwimmen geht, steht vor der Schließung. Für Rosemary ist dies sehr tragisch, ist das Freibad für sie doch Dreh- und Angelpunkt ihres Lebens. Doch dann lernt sie die Journalistin Kate, die über das Freibad schreiben soll, kennen. Die beiden Frauen beschließen, zusammen das Freibad zu retten.

Für viel Heiterkeit sorgte der von Maria Rupprecht vorgestellte Titel „Das Wunder von Anning“ von Hans Traxler. In diesem Buch scheint sich die biblische Geschichte von Maria und Josef 2000 Jahre nach ihrer Entstehung zu wiederholen. Ein weiterer Favorit ist für Maria Rupprecht das Buch „Die Unsterblichen“ von Chloe Benjamin. Der Roman beschäftigt sich mit der Frage, wie man wohl leben würde, wenn man sein genaues Todesdatum kennen würde. Nach den Buchvorstellungen nahmen sich viele noch Zeit zum Schmökern und Plaudern.

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