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Bildung

Lieblingskandidatin wird JvFG-Vize

Uwe Mißlinger, Chef am Chamer Fraunhofer-Gymasium, bekommt mit Sigrid Schiedermeier eine Frau als Stellvertreterin.
Von Petra Schoplocher

Ab 15. Februar offiziell stellvertretende Schulleiterin am JvFG: Sigrid Schiedermeierr Foto: Susanne Melichar
Ab 15. Februar offiziell stellvertretende Schulleiterin am JvFG: Sigrid Schiedermeierr Foto: Susanne Melichar

Cham.Schon bei seiner offiziellen Amtseinführung hatte JvFG-Direktor Uwe Mißlinger keinen Hehl daraus gemacht, wer seine Lieblingsbesetzung als seine Stellvertreterin wäre. Beim Weihnachtskonzert am Mittwoch Abend konnte der Chef von über 830 Schülern und an die 100 Lehrern dann genau die „frohe Kunde“ tun, die er sich gewünscht hatte: Am 15. Februar, zum Halbjahr, wird Sigrid Schiedermeier stellvertretende Schulleiterin am Joseph-von-Fraunhofer-Gymasium.

Die Freude ist der 46-Jährigen anzumerken, die bereits seit dem Jahr 2010 Mitglied der Schulleitung ist. Sie macht keinen Hehl daraus, dass die Entscheidung, sich zu bewerben, ganz eng mit der Ernennung Mißlingers zum Direktor verknüpft ist – von Anfang an sei das ganz und gar nicht klar gewesen. „Wir haben im Team viel zusammen angeschoben und das möchten wir gerne weiterführen“, betont die Mutter dreier Jungs im Alter von zehn, sieben und vier Jahren.

Schiedermeier hat Energie für Aufgabe

Das Fraunhofer, das 2001 für die junge Geschichts- und Deutschlehrerin die erste berufliche Station war, ist ihr so wichtig geworden, dass sie „gerne an seiner Entwicklung mitwirken“ will. Besonders die Ganztagsschule – die mittlerweile 62 Kinder in den Klassen fünf und sechs besuchen – ist ihr ans Herz gewachsen, dort will sie sich auch trotz der neuen Aufgaben weiter einbringen.

Schule

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Gerne gibt die 46-Jährige zu, dass sie Respekt hat vor der Stellvertreter-Stelle, weil aber die Identifikation mit der Schule maximal sei – ein Satz, der für sie genauso gilt, wie für Uwe Mißlinger – ist sie überzeugt, dass sie genug Energie für die neuen Herausforderungen aufbringen kann.

Sigrid Schiedermeier ist aus Viechtach

Ganz praktisch bedeutet die Ernennung für Sigrid Schiedermeier ab dem Halbjahr mehr Verwaltungs- und weniger Unterrichtsstunden. Dass sie weiterhin in den Klassenzimmern lehren darf, ist ihr wichtig, schließlich stehen doch die Kinder im Mittelpunkt, sagt sie. Mißlingers künftige Stellvertreterin stammt aus Viechtach und hat dort ihr Abitur gemacht, dass gleich ihr gleich ihre erste Einsatzstelle zur Schulheimat wurde, war ein Glücksfall, sagt sie. Der Applaus, der auf die Personalnachricht bei Mißlingers Verkündigung laut wurde, lässt erahnen, dass das auf Wechselseitigkeit beruht.

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