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Kommunalwahl

Liste der Freien Wähler steht

Die Kandidaten wollen „frischen Wind“ in die Rötzer Stadtratspolitik bringen. Gerhard Hofmann führt Liste an.
Von Günther Hofmann

  • Die Kandidaten der Freien Wähler: Sie wollen frischen Wind in die Stadt Rötz bringen. Foto: Günther Hofmann
  • Bürgermeisterkandidat Gerhard Hofmann und Stadtrat Klaus Dirscherl hängen das erste Plakat im Gasthaus Kellner auf. Foto: Günther Hofmann

Rötz.„FW – Freie Wähler – Frischer Wind“: Unter diesem Motto fand die Nominierung der Stadtratsliste der Freien Wähler für die Kommunalwahl am 15. März im Gasthaus Kellner in Rötz statt.

Fraktionssprecher Tino Gmach begrüßte alle Anwesenden, besonders Kreisrat und Kreisvorsitzenden Hans Kraus, der für die korrekte Durchführung verantwortlich zeichnete. Tino Gmach sagte, dass die rechtlichen Hürden immer höher würden, und er zeigte das dicke Geheft, welches nur für die Wahl am 15. März herausgegeben wurde. „Das ist für einen ehrenamtlichen Politiker ein Irrsinn“, stellte er fest.

Gmach führte aus, dass es in Rötz in diesem Jahr vier Listen geben werde, drei davon seien Tarnlisten der CSU. „Für uns von den Freien Wählern gibt es keinen Unterschied von Stadt und Land“, betonte er. Und die Forderung, dass die „Übermacht der städtischen Stimmen geändert werden muss“, könne so nicht richtig sein, weil mehr als 50 Prozent der Einwohner auf dem „Land“ lebten. Eine „Benachteiligung des Landes“ gipfle in der neuen Liste aus Bernried. Gmach zählte auf, was es alles in Bernried gebe: ein eigenes Sportzentrum, ein Dorfgemeinschaftshaus und ein Feuerwehrhaus samt Feuerwehrfahrzeug.

Der Fraktionssprecher stellte heraus, dass die Liste der Freien Wähler eine Liste der Einheit von Stadt und Land sei. Alles andere bedeute Kirchturmpolitik, auf dieses Niveau wolle man sich nicht begeben.

Hans Kraus stellte dann die Regularien der Wahl vor. Diese müssten genau eingehalten werden, weil es sonst zu Problemen kommen könne.

Nun stellten sich die Kandidaten in der Reihenfolge der Listung vor. Dabei machte auf Platz eins Bürgermeisterkandidat Gerhard Hofmann deutlich: „Ich will Bürgermeister werden.“ Die Freien Wähler wollten frischen Wind bringen „und das Alte etwas ausstauben“.

Nach der einstimmigen Wahl stellte Hans Kraus noch kurz die drei Kreistagslisten vor. In der Liste Nummer 8 steht Gerhard Hofmann auf Platz 3, und es ist ein weiterer Rötzer Block in die Liste integriert.

Inzwischen war auch der Landratskandidat der Freien Wähler, Julian Preidl, eingetroffen. Er stellte sich kurz vor. Auch er will mit seinen 24 Jahren frischen Wind in die Politik bringen. Das neue Jahrzehnt sei eine perfekte Zeit, dass auch ein neues politisches Jahrzehnt beginnen könne.

Julian Preidl stellte den nur langsamen Fortschritt der Digitalisierung an den Pranger, dass noch immer 1400 Kilometer Glasfaserkabel fehlen, und auch die Mobilfunk-Verbindungen ließen sehr zu wünschen übrig. Ein weiteres Übel ist es nach seinen Worten, dass die Klagen der Bauern und Handwerker nicht ernst genommen würden. Er, Preidl, steht auf jeden Fall für Ehrlichkeit und Authentizität, „Einzelkämpfer können nichts gewinnen, sondern nur Teamspieler kommen weiter“.

Tino Gmach appellierte dann noch an die Anwesenden, auf jeden Fall zur Wahl zu gehen und die Freien Wähler zu unterstützen.

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