MyMz
Anzeige

Unterhaltung

Lob für Ensemble

Die Theatergruppe Arnbruck begeisterte das Publikum. Auch dieses Jahr hat sie viel vor.

Das Festspiel „375 Jahre Liebfrauenkapelle“, das auch ein BR-Aufnahmeteam für den Film „Das Zellertal“ aufgenommen hat, war der glanzvolle Höhepunkt der Theatersaison 2019. Zum 40. Geburtstag 2021 will es die Theatergruppe noch einmal aufführen.  Foto: Hans Weiß
Das Festspiel „375 Jahre Liebfrauenkapelle“, das auch ein BR-Aufnahmeteam für den Film „Das Zellertal“ aufgenommen hat, war der glanzvolle Höhepunkt der Theatersaison 2019. Zum 40. Geburtstag 2021 will es die Theatergruppe noch einmal aufführen. Foto: Hans Weiß

Arnbruck.Auf ein überaus arbeits-, aber auch erfolgreiches Jahr durfte die Arnbrucker Theatergruppe e. V. bei ihrer Jahreshauptversammlung beim Dorfwirt zurückblicken. Mit drei Inszenierungen und 16 Vorstellungen war das knapp 50 Mitglieder zählende Ensemble das Jahr über voll gefordert.

Regisseur Peter Vogl und Vorstand Hans Weiß berichteten vom Geschäftsjahr 2019, das mit der Komödie „FKK beim Dampflwirt“ begann. Dann folgten Proben, Bühnenbau und aufwändige Kostümarbeiten für „Das tapfere Schneiderlein“ – vom Jugend- und Kindertheater vier Mal in der Osterwoche im Dorfwirtssaal aufgeführt. Regie führten Christian Triffo und Hans Weiß. Ein Pause gab es nicht: Es begannen die Vorarbeiten für das Festspiel „375 Jahre Liebfrauenkapelle“, das der Zwieseler Autor Eberhard Kreuzer für die Theatergruppe geschrieben hatte – und das im viel beachteten Film „Das Zellertal“ einen prominenten Platz bekam. Peter Vogl führte beim Festspiel Regie und auch bei den Aufführungen des Komödienstadel-Lustspiels „FKK beim Dampflwirt“.

Die Jahresfahrt nach Stuttgart mit dem Besuch des Musicals „Aladdin“ war sowohl als Dank als auch als Inspiration gedacht, und es gab keinen, der nicht begeistert gewesen wäre; zumal man mit dem Besuch des Mercedes-Museums ein interessantes Stück deutscher Automobilgeschichte mitbekam. Zum Bericht gehörte der Dank an jeden einzelnen, der zum Erfolg beigetragen hatte, sowie an Dorfwirtin Monika Wieser für die gedeihliche Zusammenarbeit und an die Gemeinde Arnbruck.

Kassier Elisabeth Weber erstattete den umfangreichen Kassenbericht; die Prüfer Brigitte Stadler und Wolfgang Neumeier beantragten mit Erfolg die Entlastung. In seinem Grußwort würdigte Bürgermeister Hermann Brandl, dass die Theatergruppe durch ihre Aufführungen zum Gemeinschaftsleben im Dorf, zur Unterhaltung der Touristen und zum Ansehen der Gemeinde einen wesentlichen Beitrag leiste.

Die Jahresplanung 2020 sieht vor, dass in der Osterwoche das Jugend- und Kindertheater den „gestiefelten Kater“ aufführt, und zwar am Mittwoch, 15. April, am 16., 17. und Sonntag, 19. April jeweils um 16 Uhr im Dorfwirtssaal. Die Sommeraufführungen des neuen Stücks „Auf Regen folgt Segen“ sind an vier Mittwochabenden im August (5., 12., 19., 26. August) geplant sowie am Samstag, 12. September. Im Spätherbst beginnen die Vorbereitungen für das nächste Stück, das am 28. Dezember Premiere haben wird. Das Krippenspiel bei der Kindermette, das mit Schülern der Grundschule einstudiert wird, ist eingeplant.

Vogl erinnerte daran, dass 2021 die Arnbrucker Theatergruppe ihren 40. Geburtstag feiern kann. „Wir möchten aus diesem Anlass wieder das Festspiel von der Liebfrauenkapelle, das bei allen Besuchern so großen Anklang gefunden hat, aufführen“, sagtee r. Dieser Vorschlag fand einhellige Zustimmung, zumal die damals von Andreas Schirrmacher eingerichtete Projektionstechnik neue Möglichkeiten für das Bühnenbild eröffnet hatte. Diese soll auch beim „Gestiefelten Kater“ eingesetzt werden. Ein entsprechendes Set wurde mittlerweile erworben. (kll)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht