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Feuerwehr

Lob für Experten der UG ÖEL

In Arrach zog die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung Bilanz ihrer Arbeit. Auch die Flughelfer zeigten ihr Können.
von Regina Pfeffer

Bei der Überreichung des Jahresberichtes der Flughelfergruppe: (v. li.) Josef Pritzl, Matthias Schmid, Konrad Kollner, Martin Silberbauer, Andreas Bergabuer, Florian Heigl. Foto: Regina Pfeffer
Bei der Überreichung des Jahresberichtes der Flughelfergruppe: (v. li.) Josef Pritzl, Matthias Schmid, Konrad Kollner, Martin Silberbauer, Andreas Bergabuer, Florian Heigl. Foto: Regina Pfeffer

Arrach.„Wir UG-ler sehen uns als Dienstleister für die örtlichen Einsatzleiter“, sagte bei der vierten Jahresversammlung seit Gründung der UG-ÖEL Pritzl.

Vor Konrad Kellner (Leiter Flughelfer und seit kurzem neuer KBM für den Bereich Lam), KBM Florian Heigl (Kötzting) sowie dem stellvertretenden Leiter der UG-ÖEL, Matthias Schmid, sagte Pritzl: „Wir richten dieses Treffen aus zum Dank für die tägliche Einsatzbereitschaft und das Ausrücken, wenn die Hilfe der UG gefordert ist“.

Nach einem gemeinsamen Essen würdigte Pritzl die Unterstützung der UG durch die Feuerwehren sowie das Abstellen von Leuten für die UG. Das Thema seines Rückblicks auf 2019 war das Schneebruch-Szenario Anfang des Jahres. Mit mehreren Beispielen von Einsätzen erinnerte er nochmals an die erschwerte Einsatzlage. Die UG wurde zusammen mit KBR Michael Stahl vom Gerätehaus in Lam koordiniert. Eine lange Liste weiterer Einsätze verdeutlichte die immense Wichtigkeit der Truppe. Sie kümmert sich im Ernstfall um viele Details, wie etwa die Anzahl der zur Verfügung stehenden Einsatzkräfte und wo bei Bedarf aufgetankt werden kann.

Um im Einsatz den hohen physischen und psychischen Bedingungen professionell entgegenzutreten, ist eine regelmäßige Aus- und Weiterbildung unerlässlich, was durch eine Vielzahl von Übung der UG-ÖEL geschieht, wie Pritzl in seiner Rückschau Revue passieren ließ.

Neue Ausrüstung

Für die monatlichen Ausbildungen wünschte sich Pritzl etwas mehr Resonanz, zumal eine gute Ausbildung wichtig für den Ernstfall sei.

Zum Jahresgeschehen bei den Flughelfern sprach deren Leiter Konrad Kellner. Zu den Aktivitäten und wahrgenommenen Terminen zählen Versammlungen, Infoveranstaltungen und Lehrgänge.

Äußerst positiv bewertete Kellner den Tag der Rettungskräfte in Arrach, bei dem sich die Flughelfer dank der Unterstützung durch die Polizeihubschrauberstaffel Bayern eindrucksvoll präsentiert hätten. Noch lange in Erinnerung werde mit Sicherheit der Katastropheneinsatz Anfang 2019 in Berchtesgaden (Ortsteil Schönau) bleiben.

Die Aufgabe der Flughelfer sei es gewesen, zusammen mit der Ausbildergruppe Absturzsicherung, das Kontingent vom Amberg auf den Dächern zu sichern. Moderne Schutzanzüge und Rollcontainer für die Waldbrandsätze zählen laut Kellner zu den neuen Errungenschaften seiner Truppe. Nach Worten des Dankes an seine Mitstreiter erfolgte die Verteilung der Jahresberichte an alle Führungskräfte und die Besprechung aktueller Themen.

Bei Martin Silberbauer bedankte Pritzl sich dafür, dass er sich um die Technik-Neuerungen kümmert. Silberbauer seinerseits gab den Anwesenden einen Überblick über die aktuelle Internetsituation mit dem neuen Router im Bus.

KBI und KBR sind beeindruckt

KBI Andreas Bergbauer und KBR Michael Stahl waren beeindruckt von dem, was geleistet wurde bei der UG und den Flughelfern, die rege unterwegs seien. Der Arbeit gebühre großer Respekt, seien alle Ehrenamtlichen auch berufstätig und hätten Familie.

Zudem wären sie auch in der eigenen Wehr aktiv und hätten hier zum Teil sogar eine Führungsrolle. Die „Häuptlinge“, wie er Josef Pritzl, Matthias Schmid und Konrad Kellner nannte, würden viel leisten, damit der Apparat funktioniere, lobte Bergbauer.

Schließlich bat er alle darum, den Einheiten treu zu bleiben. „Bleibt mit Motivation dabei, damit der Funke überspringt und weitere dazukommen“. Das Schlusswort hatte wieder UG-Leiter Pritzl, der den neuen Übungsplan ankündigte. (krp)

die Sondereinheiten

  • Flughelfer:

    Die Gruppe besteht aus 46 Mitgliedern, von denen 43 den Techniklehrgang und acht den Führungslehrgang haben. Die Aktiven kommen aus den Feuerwehren Thürnstein-Schrenkenthal, Lohberg, Lam, Haibühl-Ottenzell, Arrach, Ansdorf-Simpering, Grafenwiesen und Neukirchen b. Hl. Blut.

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