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jahresbilanz

Löffler übernimmt Vogls Amt

Nach 15 Jahren endete eine Ära: Jagdgenossen Waldmünchen haben einen neuen Vorsitzenden. Pächter erlegen 34 Wildschweine.

Keine Probleme bei der Nachfolgeregelung hatten die Jagdgenossen:. Reiner Löffler übernahm das Amt von Willibald Vogl einstimmig. Foto: wir
Keine Probleme bei der Nachfolgeregelung hatten die Jagdgenossen:. Reiner Löffler übernahm das Amt von Willibald Vogl einstimmig. Foto: wir

Waldmünchen.Der langjährige Jagdvorsteher Willibald Vogl hatte die Genossenschaft 15 Jahre lang geführt. Er stellte wie Schriftführer Walter Ruhland seinen Posten zur Verfügung.

Stellvertretender Bürgermeister Martin Frank bedankte sich für die langjährige Tätigkeit für die Jagdgenossenschaft und vor allem auch für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadt Waldmünchen.

Risikofaktor schweinepest

In seinem Tätigkeitsbericht erinnerte Vogl an die Hegeschau vom 8.April unter dem Motto „Waidmänner bilanzieren und Wildschweine werden zum Problem“. Weiter ging Vogl auf eine Jagdversammlung in Cham ein.

Dabei habe Dr. Arthur Bauer darauf hingewiesen, dass es wichtig sei, dass Waldbesitzer, Behördenvertreter und Jäger miteinander sprechen. Auch auf die Angst vor der afrikanischen Schweinepest ging Vogl ein und berichtete von Gesprächen mit Gerhard Luckner, dem Chef der Chamer Jäger.

Dieser betonte, dass permanent viel Schwarzwild geschossen werde. Vogl wies darauf hin, dass auch Landrat Franz Löffler an die Jäger appelliere, alle Möglichkeiten der Reduzierung von Schwarzwild zu nutzen, um das Risiko eines Übergreifens der Schweinepest so gering wie möglich zu halten. Weiter berichtete Vogl von einem Besichtigungstermin wegen Verbissschäden im Waldmünchner Stadtwald und einer Aufforstung am Pumperberg.

Dabei waren auch Jagdbeisitzer Gerhard Kreuzer und Jagdpächter Heinz Klein anwesend. Es seien Lösungsvorschläge und Abstellmaßnahmen besprochen worden und H. Klein wird einen Schwerpunkt auf die Bejagung dieses Gebietes legen.

Vogl informierte, dass Termine zu Inventur und dem forstlichen Gutachten zur Waldverjüngung anstehen, dass die Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaften im BBV am Donnerstag und die Hegeschau im April im Gaubaldhaus stattfinden.

Der Kassenbericht von Josef Graßl wurde von Wolfgang Raschka und Reiner Löffler für in Ordnung befunden. Der Jagdpachtschilling wird nicht ausgezahlt, sondern auf die hohe Kante gelegt. Bürgermeister Frank regte dazu an, diesen Betrag in Höhe von 2,30 Euro je ha mehrere Jahre anzusparen und ihn dann eventuell für die Verbesserung von Wegen einzusetzen. Frank betonte das gute Miteinander in der Jagdgenossenschaft und auch im Verhältnis zur Stadt Waldmünchen. Von den Berichten Vogls und der beiden Jagdpächter Heinz Klein und Georg Löffler sei er beeindruckt. Frank wünschte den Jagdgenossen möglichst wenig Schäden im Wald für die Zukunft. Löffler und Klein haben den Abschussplan erfüllt, neben Rehwild wurden auch Füchse und 34 Wildschweine erlegt. Im Jahr zuvor seien es 21 Schwarzkittel gewesen. Die Jagdpächter baten darum, dass Jagdgenossen Verbissschäden bei ihnen melden sollten. Mit Martin Frank und Peter Bart wurde ein Wahlausschuss gebildet, welchen Willibald Vogl beim Auszählen unterstützte.

Problemlose Neuwahlen

Alle bisherigen Posten wurden einstimmig besetzt. Der neue Vorstand der Jagdgenossenschaft Waldmünchen heißt Reiner Löffler, ihm zur Seite steht Johann Schnagl als Stellvertreter und Beisitzer bleiben Gerhard Kreuzer und Max Rötzer. Die Kasse bleibt bei Josef Graßl in bewährten Händen, Kassenprüfer sind Markus Alt und Wolfgang Raschka, Elisabeth Ruhland wurde als Schriftführerin gewählt.

Martin Frank bedankte sich bei den Gewählten für ihre Bereitschaft, sich in der Jagdgenossenschaft zu engagieren. Reiner Löffler bat um vertrauensvolle Zusammenarbeit und bedankte sich bei Willi Vogl für seinen langjährigen Einsatz. Die Jagdpächter luden schließlich zu einem Imbiss ein. (wir)

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