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Region Cham
Samstag, 24. Februar 2018 2

Chamerau

Lokalschau der Kleintierzüchter

Nun ist es endgültig: Die Lokalschau des Chamerauer Kleintierzuchtvereins ist Vergangenheit.

Chamerau.Bei der Jahresversammlung am Freitagabend beim „Bäckerwirt“ machte Vorsitzender Klaus Lex deutlich, dass sich in den vergangenen Jahren ein Abwärtstrend bei der Beteiligung bei den Züchtern einstellte und auch der Nachwuchs kein Interesse hat. Die Kleintierzucht habe in der Gegenwart nicht mehr den Stellenwert wie früher.

Verein löst sich nicht auf

Die Frage, ob sich der Kleintierzuchtverein nach fast 60 Jahren auflösen wird, verneinte der Vorsitzende klar. Der Verein stehe finanziell sehr gesund da, könne noch viele Jahre vom angesparten Geld leben. In seiner Aussage wurde der Vorsitzende von seinen Mitgliedern bestärkt. Da jedoch der „harte Kern“ der Züchter nach wie vor seinem Hobby Geflügel- und Kaninchenzucht nachgehen will, hat man sich wie im vergangenen Jahr an den jeweiligen Kreis- und Bezirksschauen sowie bei anderen Vereinen beteiligt und bei diesen die Vereinsmeister ermittelt.

Lex stattete seinen Rechenschaftsbericht über das vergangene Jahr ab. Vielfältig waren demnach die Aktivitäten des Vereins, die sich nicht nur an der züchterischen Arbeit orientierten. Aktuell zählt der Kleintierzuchtverein 61 erwachsene und sechs jugendliche Mitglieder, einen Ehrenvorsitzenden und fünf Ehrenmitglieder. Dass die Unterstützung durch die Mitglieder lobenswert war, betonte Lex.

Josef Baumgartner erstattete den Kassenbericht. Die Revisoren bescheinigten ihm ordentliche Arbeit.

Für die Abteilung Kaninchen berichtete Klaus Lex. Er befasste sich eingangs mit allgemeinen Gedanken zur Kleintierzucht, vor allem bei Kaninchen. Heinrich Biegerl berichtete für die Abteilung Geflügel. Die Erfolge bei den Schauen bewertete er als gut. Sie wurden mit annähernd 100 Hühnern, Zwerghühnern, Tauben, Ziergänsen und Enten beschickt.

Für die Zukunft regte Zuchtwart Gottfried Späth mehr Aktivität im Verein an. Ausgegeben wurden nach seinen Worten insgesamt 615 Bundesringe. Nach Hinweisen auf die Impfungen und anstehende Versammlungstermine appellierte auch er noch einmal an die Mitglieder, das Züchterengagement zu steigern und stärker als dies bislang geschah, Tiere zu Ausstellungen zu bringen. Der Zuchtwart für Geflügel, Gottfried Späth, sprach über das Schlüpfen der Tauben.

Mitglieder ausgezeichnet

Vorsitzender Lex bedankte sich bei den beiden Abteilungsleitern und deren Helfern für ihre unentgeltliche Arbeit und zeichnete mit Heinrich Biegerl die erfolgreichen Geflügelzüchter der letzten Ausstellungssaison aus. Beim Nachwuchs ging der Jugendpreis Hühner an Adrian Biegerl. Die VPR-Landesverbands-Preise Tauen erhielten Patrick und Franz Biermeier. Die KVP-Kreisverbandspreise gingen an Christiane Könitz, Franz Biermeier und Heinrich Biegerl. Mit einer Vorschau auf die anstehenden Termine wurde die Versammlung abgerundet. Abschließend betonte Lex, dass der KLZV nicht nur ein Verein für Züchter, sondern für alle Tier- und Naturfreunde ist. (che)

Vereine

Beim KLZV werden Hühner gezüchtet.

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