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Versammlung

Ludwig Wachter ist seit 60 Jahren Mitglied

Der OGV Falkenstein zeichnete langjährige Mitglieder aus. Konrad Weinzierl machte sich für naturnahe Gärten stark.

Die geehrten Mitglieder des OGV mit Vorsitzendem Konrad Bierlmeier, Bürgermeisterin Heike Fries (li.) und Teilgebietsvertreter Konrad Weinzierl (re.) Foto: Markl
Die geehrten Mitglieder des OGV mit Vorsitzendem Konrad Bierlmeier, Bürgermeisterin Heike Fries (li.) und Teilgebietsvertreter Konrad Weinzierl (re.) Foto: Markl

Falkenstein.Am Freitag kamen gut 40 Mitglieder des OGV im Gasthof Post zur Mitgliederversammlung. Neben vielen zu ehrenden Mitgliedern begrüßte Konrad Bierlmeier Bürgermeisterin Heike Fries und Teilbereichsvorsitzenden Konrad Weinzierl aus Rettenbach. Den Abend begleitete das musikalische Duo „Uns gfoits“.

Bierlmeier gab einen Rückblick auf das Vereinsjahr mit all seinen Aktivitäten. Bei der Ölbergkapelle legte der OGV eine Blühfläche an. Die Pflanzentauschbörse war mit Kaffee und Kuchen eine erfolgreiche Veranstaltung. Der Jahresausflug mit dem Imker- und Heimatverein führte nach Franken. Die Biotoppflege beim Sengersberg verzögerte sich.

Bürgermeisterin Heike Fries zeigte sich begeistert vom Zusammenhalt im Verein. Mit dem Anlegen von Blühflächen übernehme der OGV der Kommune viel Arbeit ab. Sie bat, im Herbst die fallenden Blätter, auch vom Nachbarn liegenzulassen und nicht zu klagen.

Teilgebietsvertreter Konrad Weinzierl betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und OGV floriere. Pflegemaßnahmen seien beim OGV wichtig, ebenso die Organisation von intensiven Blühflächen.

So lasse man in einem Anarchogarten in einer Ecke alles wachsen, was stark ist. In der Stadt gebe es Gärten auf Dachterrassen oder im Hinterhof. In Seniorenheimen finde man immer öfter Hochbeete. Der naturnahe Garten sei ein Beitrag zur Erhaltung der Natur. Daher sei man gegen Kiesgärten, in denen kaum eine Pflanze wachse. Weinzierls Forderung: „Wieder mehr Mut zum wilden Grün aufbringen.“

Die Ehrung treuer Mitglieder nahmen Bürgermeisterin Fries, Konrad Weinzierl und Konrad Bierlmeier vor. Die bronzene Ehrennadel für 15-jährige Zugehörigkeit erhielten Sabine Bornschlegl, Elisabeth Eigenstetter Auckenberg, Birgit Griesbeck, Josef Gross, Roswitha Markl, Ingeborg Sauermann in Radebeul, Elke Kiefl Arrach und Rosemarie Stürzer.

Silberne Ehrennadel für 25 Jahre Mitgliedschaft: Johann Fuchs Mühltal, Susanne Bernkopf, Irma Bronold, Luitgard Dengler, Rosa Maria Drexler Breitenbach, Maria Engl, Monika Frank, Maria Gebert, Brigitte Griesbeck, Konrad Griesbeck, Hermann Grohmann, Ursula Gross, Agnes u. Josef Hartmann, Angela Markl Gfäll, Werner Schambeck, Barbara Schwarz, Christoph Schwarz, Katharina Tausendpfund, Elfriede Zimmerer und Gabriele Zipperer.

Goldene Ehrennadel für 40 Jahre: Rudolf Fuchs, Sindbert Fuchs, Johann Laußer Arrach, Franz Mangelkramer, Ludwig Markl, Alois Schweiger Arrach, Hermann Senft Hagenau, Alfons Stuber, Willibald Weinzierl Arrach und Elisabeth Völkl.

Ehrennadel in Gold mit Eichenkranz für 50 Jahre Mitgliedschaft im Gartenbauverein: Josef Griesbeck, Gfäll, Helmut Kellner, Alois Nicklas Völling, Josef Schmidbauer und Josef Weindler Erpfenzell.

Die Goldene Ehrennadel im Eichenkranz am Bande Für 60 Jahre Mitgliedschaft gab es schließlich für Ludwig Wachter. Er ist zugleich das älteste Mitglied des Obst- und Gartenbauvereins Falkenstein. (rar)

Garten-Arten

  • Anarchogarten:

    Laut Konrad Weinzierl darf hier in einer Ecke des Gartens alles wachsen, was stark ist.

  • Stadt-Gärten:

    In der Stadt gibt es zunehmend Gärten auf Dachterrassen und in Hinterhöfen.

  • Naturnahe Gärten

    sind nach den Worten Weinzierls ein Beitrag zur Erhaltung der Natur. Er forderte mehr Mut zum wilden Grün.

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