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Jahresversammlung

Männerchor bedankt sich bei Pfarrer

Sänger wollen Probentätigkeit intensivieren.

Pfarrer Sperl erhielt ein Präsent als Dankeschön. Foto: Vogl
Pfarrer Sperl erhielt ein Präsent als Dankeschön. Foto: Vogl

Blaibach.„Wieder ist ein Tag vergangen.“ Mit diesem Lied eröffnete am Donnerstag der Männerchor Milbach seine Jahresversammlung, es folgte ein gemeinsames Essen, wozu auch die Ehefrauen der 14 Männer eingeladen waren. Erstmals fand diese Art des Treffens in den Räumlichkeiten der Familie Graßl statt. Zur Unterhaltung gab es vonseiten der Mitglieder humorvolle Textbeiträge und Gesangseinlagen.

„Euer Kommen freut und ehrt uns.“ Mit diesen Worten begrüßte Chorleiter Hans Graßl seine Sangesfreunde und deren mit erschienene Ehefrauen. Er bescheinigte den Chormitgliedern großes Pflichtgefühl, denn alle geforderten 20 Einsätze zum Mitgestalten der Trauergottesdienste in Blaibach und Miltach konnten erfüllt werden. Bei Gesprächen mit anderen Chorleitern hört er öfter, dass dies fast eine Ausnahme sei. „Sie bezeichnen diesen Eifer als Phänomen, dass sich Männer so für sakralen Chorgesang begeistern lassen.“

Der Männerchor Milbach hat einen wesentlichen Anteil daran, dass die Seelsorgegemeinschaft Blaibach-Miltach harmonisiert und noch mehr zusammenwächst. Der Name des Chors Milbach setzt sich zusammen aus der ersten Silbe des Wortes Miltach und der zweiten Silbe des Wortes Blaibach. Aus Blaibach kommen sechs und aus Miltach sieben Männer, zusätzlich verstärkt die Gruppe ein Sänger aus Waffenbrunn. Nach Graßls Worten soll künftig die Probentätigkeit mehr intensiviert werden, „ein 14-tägiges Treffen wäre wünschenswert. Oft wird behauptet, Männer singen nicht gerne, bei uns trifft dies nicht zu.“

Wolfgang Sterr sprach sicher im Sinne der Männer, als er der Gattin des Chorleiters, Marieluise Graßl, für ihre oftmalige Gastfreundschaft im Verlauf des Jahres mit einem Blumenstrauß dankte. „Ich bin froh darüber, dass ich bei Beerdigungen einen zuverlässigen Chor zur Verfügung habe“, meinte Pfarrer Augustin Sperl, der als Ehrengast anwesend war. Er mache immer wieder die Erfahrung, dass die Angehörigen dies oft wünschen und schätzen. Sie fühlen sich in ihrer Trauer von den Liedern angesprochen, sie haben etwas Tröstendes. Die „zwangsweise Zusammenführung“ beider Pfarreien hat bisher bestens funktioniert und „dies soll auch in Zukunft so bleiben“. Bei der bevorstehenden Erweiterung der Seelsorgegemeinschaft durch Altrandsberg, Harrling und Zandt könnte der Chor bedarfsweise bei Beerdigungen eventuell auch dort zum Einsatz kommen.

Im Unterhaltungsteil gab es verschiedene Text- und Liedbeiträge, wobei das Ehepaar Graßl als Gesangsduo mit dem Liebeslied „Wenn du gehst durchs Tal“ den Anfang machte. Weitere Vortragende waren Wolfgang Sterr, Heinrich Schmuderer, Mario Höcherl, Wolfgang Eckl und Rudi Raab. (kvg)

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