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Roding

Magere Renten für Chamer Frauen

Der DGB Kreisverband Cham hatte zum Diskussionsabend zum Thema „Armut im Alter – Ein Frauenproblem?

DGB-Mitglieder mit Referentin Katja Ertl (2. von rechts) Foto: Katja Ertl
DGB-Mitglieder mit Referentin Katja Ertl (2. von rechts) Foto: Katja Ertl

Roding.„ ins Haus Ostmark geladen. „Nicht nur die Einkommen, auch die Vermögen sind in Deutschland extrem ungleich verteilt“, sagte die Referentin Regionssekretärin Katja Ertl. Frauen verdienten in Bayern im Durchschnitt 24 Prozent weniger als Männer. Diese Einkommenslücke vergrößere sich durch Kindererziehung und Pflege von Angehörigen unterbrochenen Erwerbszeiten, durch Teilzeit und prekäre Beschäftigungsformen und habe Auswirkungen auf die Renten. Demnach bekommen Frauen bis zu 60 Prozent weniger Rente als Männer. Dabei gibt es regionale Unterschiede. Im Durchschnitt betrug die monatliche Rente der Neurentnerinnen 2017 in der Oberpfalz 624 Euro (Bayerndurchschnitt 684 Euro, Bundesdurchschnitt 737 Euro).

Die Frauen im Landkreis Cham bekommen mit 554 Euro am wenigsten Rente im Vergleich zur gesamten Oberpfalz.

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