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Maibäume der kleinen Art in Chameregg

Heuer gibt es in den Dörfern keine Maibäume.
Holder Hierl

Klein, aber frühlingshaft bunt ist dieses Maibäumchen. Foto: Holder Hierl
Klein, aber frühlingshaft bunt ist dieses Maibäumchen. Foto: Holder Hierl

Cham.Hat es geheißen. Wegen Corona dürfen keine Maifeste stattfinden. Auch an der Peripherie der Stadt Cham hat man sich an die staatlichen Vorgaben zur Eindämmung der Pandemie gehalten, obwohl etwa in Chameregg, Hof oder Haderstadl bisher jedes Jahr von den Feuerwehren als Repräsentanten der Dorfgemeinschaften ein stattlicher Maibaum bei den Gerätehäusern aufgerichtet wurde. Aber die Feuerwehrler wissen, dass man Gefahren ernst nehmen muss, und sie hielten sich brav an die Verbote. Was aber gerade die Schlonegger nicht abhielt, wieder einmal besonders kreativ zu sein und als Ersatz für den Dorfmaibaum 14 kleinere Familien- oder Hausmaibäume in den Gärten aufzurichten. Und da gibt es nun ganz unterschiedliche Exemplare zu bestaunen. Die einen haben ein eher bescheidenes Bäumchen in den Blumentrog vorm Haus gestellt, bei anderen sieht man drastische Verformungen aufgrund des Virus an den Bäumen, der Brückl-Baum hat gar rote Corona-Flecken auf der bleichen Rinde, und ein Schild verkündet die Ursache. (chi)

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