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Aktion

Maibaum ist erstmals bemalt

Zum 150. Gründungsjubiläum stellte die FFW Rötz, unterstützt vom Patenverein, einen besonderen Maibaum auf – weiß-blau.
Von Georg Sturm

  • 32 Meter ist der besonders verzierte Maibaum lang, der bei sonnigem Wetter am 1. Mai auf dem Rötzer Marktplatz aufgestellt wurde. Foto: Sturm
  • Die Öffnungen für die Halterung mussten freigespült werden. Foto: Sturm
  • 2018: Die Schilder im Jubiläumsjahr werden vom Thomas befestigt. Foto: Sturm

Rötz.Es war ein besonderer Maibaum, der am Nachmittag des 1. Mai bei sonnigem Frühjahrswetter auf dem Rötzer Marktplatz neben dem Margaretenbrunnen anlässlich des 150-jährigen Gründungsjubiläums der FFW der Stadt Rötz aufgestellt worden ist. Es war erstmals der letztjährige Baum –allerdings geschält, geschliffen und bemalt. Viele Stunden Arbeit hatte Vorsitzender Martin Hofstetter in der Winterzeit in die Umsetzung gesteckt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, waren sich die vielen Gäste, die der Aktion beiwohnten, einig.

Doch bevor es soweit war, den Baum aufzustellen, gab es für die Verantwortlichen einen großen Schock. Als am Vormittag am Marktplatz der Kanaldeckel im Verlauf der Vorbereitungen weggehoben wurde, unter dem sich die Hülsen für die Haltesäulen befanden, mussten sie feststellen, dass diese nicht nur mit Wasser, sondern mit feinem Sand gefüllt waren – 140 Zentimeter tief.

Schnell beorderte Kommandant Josef Niebauer Kameraden mit dem Tanklöschfahrzeug zum Marktplatz. In einer aufwendigen und zeitintensiven Aktion wurden die Hülsen mit viel Wasser gespült und vom Sand befreit, bevor die Schienen endlich eingeführt werden konnten.

In der Zwischenzeit waren im Versteck des Baumes und im Feuerwehrgerätehaus, wo der neue Gipfel hergerichtet wurde, auch die übrigen Vorarbeiten abgeschlossen. Mit einem 68 Jahre alten Hanomag der Familie Ruhland wurde der Stamm zum Marktplatz gefahren.

Hier wurde er nur mit Muskelkraft aufgestellt – allerdings waren sich alle einig, dass das 32 Meter lange Prachtstück, da es nun schon ein Jahr getrocknet war, diesmal wesentlich leichter war als in der Vergangenheit. Dennoch waren die Rötzer Aktiven nicht undankbar für die Hilfe der Kameraden des Patenvereins Hetzmannsdorf beim Aufstellen. In etwas mehr als einer Stunde stand das Prachtexemplar senkrecht und die Bänder im Gipfel wehten im weiß-blauen Himmel.

Viel Applaus gab es für die Mühen der Helfer. Danach ließen sich alle bei sonnigem Wetter kühle Getränke und Grillspezialitäten, aber auch Kaffee und Kuchen schmecken. So mancher nutzte aber auch die Gelegenheit, ein Exemplar der über 200 Seiten umfassenden Festschrift zu erwerben, die zum 150-Jährigen aufgelegt wurde.

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