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Mammutaufgabe auf dem Bike gemeistert

Fünf Sportler bewältigten die Trans-Bayerwald-Südroute in zwei Tagen. Sie fuhren die 344 Kilometer mit 21er-Schnitt.

Die fünf Mountainbiker mit Uwe Neumann, Tourist-Info und Franz Stieglbauer, Teammanager Stieglbauer Racing-Team
Die fünf Mountainbiker mit Uwe Neumann, Tourist-Info und Franz Stieglbauer, Teammanager Stieglbauer Racing-Team Foto: Neumann/Neumann

Furth im Wald.Die Region Furth im Wald/Hohenbogenwinkel entwickelt sich zu einer Top-Adresse im Outdoor-Sport. Vor allem Mountainbiker, Wanderer und Trail-Runner finden ein ideales Terrain, um ihren Sport auszuüben.

Nach dem erfolgreichen Staffellauf der Trail-Runner gab es ein weiteres Highlight in der Region, berichtet Uwe Neumann. Am Samstag nahmen sich fünf Top-Mountainbiker aus dem Bayerischen Wald eine extreme Herausforderung vor: Sie wollten die neu beschilderte Süd-Route der Trans-Bayerwald an zwei Tagen bewältigen – 344 km und 8300 Höhenmeter. Diese Route bietet eine abwechslungsreiche Mischung aus modernen Anstiegen, anspruchsvollen Trails und steilen Anstiegen. Das Gibacht-Massiv am Anfang ist fordernd und weitere Hotspots sind der Schwarzwihrberg, die Region St. Englmar und die MTB-Zone Bikepark Geißkopf in Bischofsmais. Ausgeschrieben ist diese Tour vom Tourismusverband Ostbayern für sieben Tage, also eine absolute Mammutaufgabe für die Bayerwaldler. Die Idee hatte Kapitän Michael Stieglbauer, 2019 Vize-Weltmeister im Amateur-Mountainbiken auf der Langstrecke. Sein Mannschaftskollege Philipp Bertsch vom Stieglbauer-Racing-Team sowie Tobias Six von Sportivo St. Englmar, Johannes Holzfurtner vom Gesundheitspark Dreiländer-Eck und Martin Scherzl von der RSG Passau fuhren mit. Betreut wurden sie vom Team-Manager des Stieglbauer Racing Teams, Franz Stieglbauer und seiner Frau Ingrid. Um 5 Uhr ging es am Samstag los. Uwe Neumann von der Tourist-Information Furth im Wald verabschiedete die Sportler. Bei optimalen Bedingungen wurden am ersten Tag satte 182 km mit 4300 Höhenmetern absolviert. Neben viel Obst, Kuchen und Nudeln wurden über 30 Liter Wasser getrunken. In St. Englmar, Ziel der ersten Tagesetappe, wurde in einem Wohnmobil übernachtet.

Trans-Bayerwald

  • Süd-Route:

    Die Strecke bietet eine Mischung aus Steigungen, anspruchsvollen Trails und steilen Anstiegen.

  • Steigungen:

    Das Gibacht-Massiv am Anfang ist fordernd, weitere Hotspots sind der Schwarzwihrberg, die Region St. Englmar und die MTB-Zone Bikepark Geißkopf in Bischofsmais. Ausgeschrieben ist diese Tour vom Tourismusverband Ostbayern für sieben Tage.

Am zweiten Tag ging es im Deggendorfer Mountainbike-Gebiet am Geißkopf und dem Lallinger Winkl ganz hart zur Sache. Zum Schluss wartete noch der Brotjacklriegel als Herausforderung.

Um 16.30 Uhr wurde das Ziel in Passau erreicht und die 162 km und 4000 Höhenmeter waren absolviert. Überglücklich kamen die fünf Mountainbiker in der Dreiflüssestadt Passau an, wo sie von einigen Familienangehörigen und Vereinskollegen empfangen wurden. Groß war auch die Freude, als sie auf ihre Tachometer schauten. Sie hatten die 344 km und 8300 Höhenmeter in einem 21er-Schnitt gefahren.

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