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Mann der Vereine feierte 90.

Die Jagdhornbläser der Jägerkameradschaft Cham spielten dem Jubilar ein Ständchen, und auch der Bürgermeister gratulierte.

Der Jubilar Josef Haberl (Bildmitte) umgeben von der großen Gratulantenschar, die ihm an seinem 90. die Aufwartung machteFoto: cpf
Der Jubilar Josef Haberl (Bildmitte) umgeben von der großen Gratulantenschar, die ihm an seinem 90. die Aufwartung machteFoto: cpf

Pemfling.Jäger Josef Haberl aus Silberberg hat am vergangenen Wochenende im Gasthaus Moro in Pemfling sein 90. Wiegenfest im Kreise seiner lieben Verwandten und einer großen Gratulantenschar gefeiert. Empfangen wurde das „Geburtstagskind“ von den Jagdhornbläsern der Jägerkameradschaft Cham, dessen Gründungsmitglied und Ehrenausschuss er ist, mit einem Ständchen. Weiter gab ihm noch der Schützenverein Talschütz Katzbach die Ehre, dem er ebenfalls seit der Gründung zugehörig ist.

Der FC Katzbach, bei dem Josef Haberl seit 1960 Mitglied ist, machte ebenfalls seine Aufwartung. Abordnungen der Fröhlichen Schützengesellschaft Großbergerdorf, der RuKK Pemfling, der Freiwilligen Feuerwehr Großbergerdorf, des Waldvereins Cham und nicht zuletzt der Garten- und Blumenfreunde Loibling-Katzbach ließen es sich ebenfalls nicht nehmen, ihrem langjährigen Mitglied zum Jubelfeste zu gratulieren. Von Seiten der Gemeinde Pemfling überreichte Bürgermeister Franz Haberl ein kleines Präsent mit den besten Wünschen.

Josef Haberl ist 1928 in Silberberg geboren. Mit neun Geschwistern – fünf Buben und vier Mädchen – verbrachte er in Silberberg eine glückliche Kindheit. Zwei Brüder mussten im Krieg ihr Leben lassen. Ein weiterer Bruder starb an den Folgen eines Kriegsleidens. Von Josefs neun Geschwistern leben derzeit noch zwei Schwestern.

Die Volksschule besuchte er in Katzbach-Lobling. Danach schloss sich eine Lehrzeit als Schreiner bei der Firma Ansel in Cham an. 14 Jahre hielt er dieser Firma die Treue. Unterbrochen wurde diese Zeit lediglich durch den Kriegsdienst. Wurde der heutige Jubilar doch noch zum Ende des Krieges, am 13. Januar 1945, mit 16 Jahren zum Kriegsdienst eingezogen. Nach einer Verwundung wurde er in das Lazarett nach Leipzig verlegt. Von dort ging er mit einem Kriegskameraden am 8. Juli 1945 „stiften“ und kam wohlbehalten in der Heimat an. Nach der Zeit bei der Firma Ansel trat er in den Dienst der Firma Flach, Cham, ein und blieb dort bis zum Eintritt in den wohlverdienten Rentenruhestand.

Bei einem Ballbesuch in Chammünster lernte er seine spätere Ehefrau Anna Haberl, geborene Laubmeier, aus Wackerling kennen. Im November 1950 schloss er mit ihr vor dem Standesbeamten in Pitzling den Bund der Ehe. Drei Buben und ein Mädchen gingen aus der Ehe hervor. Sie waren das Glück der Familie. Tiefe Trauer überschattete das Familienglück. Infolge eines tödlichen Unfalls 1985 musste man den Sohn Karl zu Grabe tragen. Mit seiner Ehefrau Anna, die 1996 starb, hatte Josef Haberl ein weiteres schweres Leid zu tragen.

Dennoch ließ sich der passionierte Jäger, der von 1959 bis 2006 im Besitz des Jagdscheines und von 1968 bis 2006 Jagdpächter der Jagd in Loibling-Katzbach war, nicht entmutigen. Seinen Lebensabend verbringt er bei guter Gesundheit bei seinem Sohn Franz und dessen Ehefrau Anna in Silberberg. An seinen elf Enkelkindern und neun Urenkeln, wobei derzeit noch zwei im „Anmarsch“ sind, hat der Jubilar seine größte Freude. (cpf)

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