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Glaube

Marienlob an idyllischem Ort

Viele Besucher feierten beim Patrozinium Maria Schnee am Fuße des Hochholzes den Gottesdienst vor der Kapelle mit.

  • PGR-Sprecherin Ingrid Raab bei der Begrüßung, mit im Bild Pater John, Diakon Peintinger, Ministranten und links hinten Lektorin Monika Kerner Fotos: Stelzl
  • Die Wolfersdorfer Sänger gestalteten den Patroziniumsgottesdienst mit.

Zandt.Viele Gläubige fanden sich am Sonntag aus nah und fern, auch aus Nachbarpfarreien und -landkreisen bei Bilderbuchwetter bei der Hochholzkapelle ein, um das Patrozinium Maria Schnee zu feiern. Den Gottesdienst zelebrierte Pater John zusammen mit Diakon Martin Peintinger; die Wolfersdorfer Sänger gestalteten ihn mit schönen Liedern mit, und als Lektorin trug Monika Kerner Lesung und Fürbitten vor.

Nach der Gottesdienstfeier schloss sich das Pfarrfest auf dem Vorplatz des Kirchleins am Fuße des Hochholzes an, für die Bewirtung sorgten ab Mittag PGR/KV-Mitglieder und die Dorfgemeinschaft Birnbrunn, musikalisch unterhalten von Hans Wildfeuer.

Die Hochholzkapelle war einst ein bekannter Wallfahrtsort, denn unterhalb des Kirchleins entspringt die Quelle des Janabachs, der bei Cham in den Regen mündet; dem Quellwasser wurden heilende Kräfte bei Augenleiden nachgesagt. Viele Votivtäfelchen kündeten früher von Heilungen; sie sind aber leider alle verschwunden. Einst lebten Klausner bei der Kapelle, die sich um das Kirchlein kümmerten und den Birnbrunner Kindern im Winter Schulunterricht erteilten. Sommers lebten sie von Maurer- und Hafnerarbeiten, Schuhflicken und vom Sammeln von Beeren und Pilzen im Hochholz.

Um 10 Uhr läutete das Glöckchen zum Beginn des Gottesdienstes und PGR-Sprecherin Ingrid Raab hieß alle willkommen, besonders Pater John und Diakon Peintinger, sowie die PGR/KV-Mitglieder aus Zandt und Altrandsberg zum „Waldbaden, ein neuer Wellness-Trend, die Natur genießen, die Seele baumeln lassen, den inneren Akku aufladen, heilende Kraft aus der Natur schöpfen“. Dieses Fest könne nur gefeiert werden, weil viele zusammenhelfen. Sie dankte auch allen, die das ganze Jahr über dafür sorgen, dass dieses schöne Fleckerl Erde gepflegt ist, auch jenen, die sich um die Kapelle kümmern, besonders die Familie Kerner und allen, die Gottesdienste in den Sommermonaten besuchen.

Pater John und Diakon Peintinger gestalteten den Gottesdienst.

Beim Friedensgruß reichten sich alle die Hände und Pater John bedankte sich abschließend bei allen Beteiligten für die schöne Gottesdienstfeier und erteilte seinen Segen.

Nun ließen sich alle das Mittagessen, die kühlen Getränke, Kaffee, Kuchen und Schmalzgebäck munden, bei geselliger Unterhaltung und mit zünftiger Musik von Hans Wildfeuer. So mancher der Gläubigen ging auch hinunter zur Quelle, um sich mit dem frischen Waldwasser die Augen auszuwaschen oder einen Schluck davon zu trinken. (kts)

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