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Erziehung

Maristen holen die Väter mit ins Boot

Zum ersten Mal veranstaltete die Chamer Maristen-Realschule einen „Vater-Sohn-Tag“ – im Kanu auf dem Regen.

Maristen-Schüler und ihre Väter paddelten gemeinsam auf dem Regen in Richtung Chamerau. Foto: cmd
Maristen-Schüler und ihre Väter paddelten gemeinsam auf dem Regen in Richtung Chamerau. Foto: cmd

Cham.Im Rahmen des schulischen Freizeitprogramms machten sich acht Generationen-Teams auf, den Landkreis Cham vom Wasser aus zu erkunden. Kurz nach dem Blaibacher See setzen die Kanus in den Regen ein, und dann ging es im gemütlichen Tempo den Fluss entlang bis nach Chamerau. Bei einigen kniffligen Stellen, an denen entweder der Regen besonders seicht oder durch Steine im Flussbett eingeengt war, mussten die Väter mit ihren Söhnen im Team agieren, um ohne größere Probleme die Schwierigkeiten zu meistern. Und das war genau die Absicht an dieser Freizeitaktion.

Konrektor Christian Haringer, der seit Jahren das Ausflugsprogramm an der Maristen-Realschule organisiert, hatte die Idee zu diesem Tag: „Als Knabenschule liegt uns die Entwicklung der jungen Burschen besonders am Herzen. Wir stellen aber fest, dass es meist die Mütter sind, die sich um die schulischen Belange ihre Söhne kümmern. Mit diesem Vater-Sohn-Tag wollten wir ganz wörtlich, aber auch im übertragenen Sinne, die Väter ins Boot holen.“

Eine gute Vater-Sohn-Beziehung, die in gemeinsamen Unternehmungen wachsen und gestärkt werden kann, sei eine unverzichtbare Grundlage für die Entwicklung der Kinder.

Als man dann nach drei Stunden erschöpft, aber glücklich in Chamerau angekommen war, durfte eine Einkehr im Biergarten nicht fehlen. „Jetzt brauch ma a Brotzeit!“, so waren sich alle einig, sowohl Väter als auch Söhne. Bei so viel Übereinstimmung zwischen den Generationen wird dieser Vater-Sohn-Aktionstag sicher nicht der letzte an der Maristen-Realschule gewesen sein. (cmd)

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