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Region Cham
Sonntag, 22. Juli 2018 22° 6

Veranstaltung

Markt ist ein Besuchermagnet

Über 200 Tauben, Hühner, Kaninchen, Gänse, Enten und sonstige Kleintiere standen zum Verkauf an.

Diese vier „Appenzeller Spitzhauben“ durften von den vielen Kindern auch gestreichelt werden. Foto: che
Diese vier „Appenzeller Spitzhauben“ durften von den vielen Kindern auch gestreichelt werden. Foto: che

Chammünster.Viele „Tauberer“, Kleintierzüchter und Besucher waren wiederum am Sonntag zum 1. Kleintiermarkt nach Chammünster gekommen. Ideale Witterungsbedingungen verstärkten das große Interesse an dieser Veranstaltung, die wieder in der Festhalle der Brauerei Hintereder stattfand. Viele auswärtige Autokennzeichen zeugten vom großen Zulauf. Seit Jahren wird diese Veranstaltung nun in Chammünster abgehalten – und hat zwischenzeitlich einen Einzugsradius von fast 100 Kilometern erreicht.

Es kamen „Tauberer“ und sonstige Hobbykleintierzüchter, um das umfangreiche Sortiment an Kleintieren wie Tauben, Geflügel, Kaninchen oder Vögel zu bewundern, die zur Schau und zum Verkauf angeboten wurden. Viele Züchter erwarben oder verkauften die Tiere. So war stets in der Festhalle ein reger Betrieb. Immer mehr Online-Märkte dringen auch in die Kleintierszene vor. Auch bieten professionelle Logistikunternehmen, die bundesweit agieren und die Zustellung innerhalb 24 Stunden garantieren, ihre Dienste an. So betrachtet ist der Kleintiermarkt sehr bequem, global und unwahrscheinlich schnell geworden.

Umso erfreulicher ist es, dass die besondere Atmosphäre des Kleintier- und Taubenmarktes in Chammünster, sowie die persönliche Begegnung mit Gleichgesinnten und Zuchtfreunden erhalten geblieben sind. Dieser spezielle Flair mit Menschen von tierfreundlichem Gepräge, kann keine Internetplattform ersetzen.

Feste Termine im Zuchtjahr

Gerade diese besondere Atmosphäre zeichnet den Marktort Chammünster aus. Er zieht viele Züchterinnen, Züchter und Besucher aus nah und fern geradezu magisch an. Die festen Termine über das gesamte Zuchtjahr bieten Zeit und Raum für persönliche Züchterbegegnungen. Somit bleibt auch im Zeitalter des Web Zeit für ein persönliches Miteinander bei dem schönen Hobby Rassegeflügel- und Kleintierzucht. Bleibt nur zu hoffen, dass das alte Kulturgut und die Tradition des Marktes noch lange erhalten bleiben. „Unsere Welt“, zumindest die der Kleintierzucht, würde um eine weitere Attraktion ärmer. Über 200 Tauben, Hühner, Kaninchen, Gänse, Enten und sonstige Kleintiere wurden zum Verkauf angeboten. Viele Liebhaber dieser Tierrassen fanden etwas Passendes und handelten, wie es der Brauch ist, den richtigen Preis aus. Wie das Organisationsteam um Vorsitzenden Wolfgang Bruckmaier versicherte, wurden die tierärztlichen Bestimmungen eingehalten. Zu kaufen gab es auch Futtermittel, Stärkungs- und Pflegeprodukte, Stall- und Schlageinrichtungen für Brief- und Rassetauben, Ziervögel, Wirtschaftsgeflügel, Kaninchen, Nager und Kleintiere. Körner- und Spezialmischungen, aber auch Altbrot konnten die Tierhalter erwerben. Ab dem 18. März ist auch wieder ein Geflügelhändler beim Markt vertreten, der Hühner, Enten, Gänse, Puten, Masthähnchen, Küken und weiteres Geflügel zum Kauf anbietet.

Streicheleinheiten für die Tiere

Viele Eltern waren mit ihren Kindern gekommen, welche die Kaninchen, Tauben usw. streicheln durften. Natürlich war für das leibliche Wohl zum Frühschoppen ebenfalls gesorgt. So war während des ganzen Vormittags ein reges Kommen und Gehen am beliebten Taubenmarkt, der in der näheren Umgebung der einzige dieser Art ist. Erfahrungsgemäß wird das Kauf- und Tauschinteresse in den nächsten Wochen mit Herannahen des Frühjahres an Schwung gewinnen. (che)

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