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Sitzung

Markt genehmigt vier Bauanträge

Bei der jüngsten Marktratssitzung ging es um Anträge und Förderungen.
Helga Brandl

Auf der Agenda steht auch die Freiflächengestaltung im Ortsteil Walching bis hin zum Mühlweg
               Foto: Helga Brandl
Auf der Agenda steht auch die Freiflächengestaltung im Ortsteil Walching bis hin zum Mühlweg Foto: Helga Brandl

Neukirchen b Hl Blut.Kurz und bündig behandelten die Markträte sämtliche Tagesordnungspunkte bei ihrer Novembersitzung. Zustimmung erfuhren dabei die Bauvoranfrage von Johann Drexler für den Neubau eines Ferienhauses in der Unterkaltenhofstraße sowie drei weitere Bauvorhaben: Tamara und Thomas Raimer dürfen das bestehende Wohnhaus in Hohenwarth um- und das Dachgeschoss mit Einbau von Dachgauben in Kolmstein ausbauen. Markus Radlinger darf die Lagerhalle in Kolmstein und Juliane Rabenbauer eines Blockheizkraftwerk mit vier Flüssiggastanks beim Haus Schönblick am Hohenbogen bauen.

Unisono beschlossen die Gemeinderäte die Einreichung des Jahresantrags 2020 zum Bayerischen Städtebauförderungsprogramm. Der Marktrat hat sich zuletzt mit dem Startbeschluss eines Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) in der Septembersitzung für die Fortführung der Städtebauförderung entschlossen und erteilte dem Stadtplanungsbüro SHL aus Weiden den Auftrag.

Ein erstes Gespräch über die weitere Vorgehensweise hat bereits im Rathaus stattgefunden, ein „Fahrplan“ wurde aufgestellt. Unter Beteiligung der Öffentlichkeit wird eine Bestandsaufnahme gemacht, indem im Februar an alle Haushalte Fragebögen verschickt werden. Grundsätzlich sind neue Fördermaßnahmen erst nach Abschluss des Konzepts machbar. Unter bestimmten Voraussetzungen ist jedoch auch bereits während der ISEK-Phase eine Förderung möglich.

Um die gute Fördersituation zu nutzen, regte Bürgermeister Markus Müller an, in den Jahresantrag bereits auch Maßnahmen für das kommende Jahr einzuplanen. Die gemeldeten Maßnahmen müssen nicht zwingend im genannten Zeitraum ausgeführt werden. So sind folgende Projekte vorgesehen: Die Umgestaltung des Wallfahrtsplatzes (Schulparkplatz bis Sportplatzstraße) mit insgesamt 570000 Euro ab 2020, die Beratung und Förderung im Rahmen des Kommunalen Förderprogramms „Fassadenprogramm“ mit jeweils 30000 Euro pro Jahr, die Freiflächengestaltung im Ortsteil Walching (Fortsetzung Baderplatz Richtung Maibaum bis hin zum Mühlweg) mit jeweils 230000 Euro in 2021 und 2022, die Neugestaltung der Marktstraße mit jährlich 360000 Euro ab 2022, der Restbetrag von 17000 Euro für ISEK in 2020, der Abbruch und die Neugestaltung des Flachdachbaus der Schule mit jeweils 200000 Euro in 2020 und 2021, und schließlich die Außen- und Innen-Modernisierung des ehemaligen Lehrerwohnhauses in der Marktstraße 40 mit jeweils 100000 Euro in den kommenden drei Jahren.

Ob das Gebäude künftig ganz oder teilweise für schulische Zwecke wie beispielsweise Verwaltung und Lehrerzimmer genutzt wird, werden die weiteren Planungen der Schulsanierung ergeben, informierte Müller. (kbr)

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