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Markus Ackermann im A-bis-Z-Interview

Bürgermeister-Kandidaten-Befragung mal anders: Waldmünchens amtierender Bürgermeister stellt sich unseren Schlagworten.
Von Petra Schoplocher

Neben dem Perlsee ein Lieblingsplatz, nicht nur, weil es hoch hinaus geht: Waldmünchens Bürgermeister Markus Ackermann am Bleschenberg, der Aussichtsturm ist nagelneu.  Foto: Schoplocher
Neben dem Perlsee ein Lieblingsplatz, nicht nur, weil es hoch hinaus geht: Waldmünchens Bürgermeister Markus Ackermann am Bleschenberg, der Aussichtsturm ist nagelneu. Foto: Schoplocher

Waldmünchen.Am kommenden Sonntag will Waldmünchens amtierender Bürgermeister Markus Ackermann (CSU) sein Amt gegen Herausforderer Wolfgang Kürzinger (Freie Wähler) verteidigen. Wir wollen Amtsinhaber wie Herausforderer auf den Zahn fühlen. Diesmal ist Markus Ackermann im A-bis-Z-Interview.

  • Anbindung: Straßen, Breitband, Mobilfunk sowie ÖPNV als entscheidende Kriterien für das Funktionieren der Wirtschaft und im Sinne der individuellen Lebensqualität
  • Buch: „Der böhmische Samurai“ von Bernhard Setzwein, ein interessantes Buch mit Regional- und Weltgeschichte
  • CSU: In Bayern die seit Jahrzehnten bestimmende Kraft und im Ortsverband Waldmünchen eine hochengagierte und zuverlässige Mannschaft für unsere Heimat

Aufreger

SPD-Mann Hendl ergreift Partei

Waldmünchens Dritter Bürgermeister taucht in CSU-Anzeige auf. „Ein Freundschaftsdienst“, sagt er. Andere wittern Absprachen.

  • Dritter Bürgermeister: Wichtige Funktion für den Geschäftsbetrieb einer Stadt oder Gemeinde, vom Stadtrat gewählt und in den vergangenen drei Perioden mit Karl-Heinz Hendl gut und verlässlich besetzt
  • Ehrenamt: Gesellschaftliche Notwendigkeit, die höchste Wertschätzung und Anerkennung durch die Bevölkerung und den Staat verdient. Ehrenamtlich Tätige sind die Helden des Alltags.
  • Freie Wähler: In Bayern in der Regierungskoalition und in Waldmünchen eine mitgestaltende politische Kraft
  • Glück: Gesundheit, Familie, Freunde, Erfüllung im Beruf, Frieden, Freiheit, Stabilität und Sicherheit
  • Humor: Ist bereichernd in allen Lebenslagen. Muss man sich auch und gerade in schwierigen Zeiten bewahren.
  • Internet: Im Zeitalter der Digitalisierung unerlässlich, aber mit klaren Regeln zu versehen. Und: Zeitnaher Ausbau des Glasfasernetzes in Kooperation mit dem Landkreis Cham.

Kommunalpolitik

„Hendl hat der SPD den Kampf angesagt“

Die Genossen in Waldmünchen reagieren bestürzt auf ihren 3. Bürgermeister. Josef Aumann springt Wolfgang Kürzinger zur Seite.

  • Kinderarzt: Ärztliche und medizinische Versorgung müssen – und das zeigt uns die aktuelle Krise – höchste staatliche Priorität genießen. Größtmöglicher Einsatz meinerseits für einen Kinderarzt in Waldmünchen!
  • Lieblingsplatz: Der Erlebnisraum Perlsee und der neu gebaute Aussichtsturm am Bleschenberg mit seinem Blick nach Waldmünchen und ins Schwarzachtal haben es mir besonders angetan.
  • Mauerblümchen: Eine Pflanze, die unter härtesten Bedingungen ihr Leben meistert und nicht unterschätzt werden sollte.
  • Niederlage: Sieg und Niederlage sind meiner Meinung nach die beiden Seiten derselben Medaille. Beide hoch emotional und prägend.
  • Ortskern: Waldmünchen hat den schönsten Marktplatz im Landkreis Cham und eine attraktive Altstadt mit Bedarf an wirtschaftlicher Belebung.
  • Perlsee: Der Perlsee ist ein gut frequentierter, naturnaher Erlebnisraum mit touristischen und kulturellen Entwicklungschancen.
  • Rückhalt: Finde ich in der Familie, bei Freunden, den politischen Weggefährten und dem Zuspruch der vielen Bürgerinnen und Bürger.

Zur Person

  • Wer:

    Markus Ackermann, Bürgermeister, Alter 59, Familienstand verheiratet; vier Kinder, Haschaberg, ursprünglich parteilos, seit 2013 bei der CSU

  • Was:

    Politische Ämter und Funktionen: Erster Bürgermeister, Kreisrat, Verbandsvorsitzender Zweckverband Jugendhaus Waldmünchen, Vorsitzender des Aktionsbündnisses Cerchov plus, des Waldmünchner Urlaubslandes und des Energievereins Cerchov, Mitglied des Gesundheitsforums im Landkreis Cham

  • Warum sollen wir Sie wählen?

    Weil ich meine erfolgreiche Politik, die Waldmünchen deutlich nach vorne gebracht hat, fortsetzen will, ich dazu die mir erarbeiteten Netzwerke nutzen werde und auf diese Weise meine Ziele und Vorhaben energisch und effektiv ganz im Sinne der Zukunftssicherung Waldmünchens anpacken kann. Daher mein Motto auch in schwierigen Zeiten: Die Zukunft Waldmünchens im Visier!

  • Welche Partei außer der Ihren ist Ihnen am sympathischsten?

    Am sympathischsten ist mir die Partei der Grünen, da ich früher aktiv gegen die WAA gekämpft und mich schon immer für die Energiewende eingesetzt habe. Gerade in der Kommunalpolitik aber darf für mich die Parteizugehörigkeit oder gar Parteiideologie keine Rolle spielen. Entscheidend sind gute Ideen, vernünftige Sachentscheidungen und nachhaltige Weichenstellungen.

  • Welche Partei geht gar nicht?

    Absolut tabu sind für mich alle extremistischen Parteien und im Speziellen auch die AfD.

  • Stärke: Ist unerlässlich beim Durchsetzen politischer Interessen und beim Aushalten von Konflikten und Auseinandersetzungen.
  • Transparenz: Notwendig in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. In der Gemeinde und im Stadtrat gegeben und praktiziert.
  • Umtrunk: Geselliges Miteinander zu besonderen Anlässen, das sich selbstredend aktuell in Zeiten der Corona-Krise ausschließt.
  • Vorbild: Für mich Willy Brandt mit seiner Ost- und Friedenspolitik sowie alle ehrenamtlich Engagierten
  • Wahlkampfbilanz: Freude über den Einzug vieler Kandidaten aus den Unterstützerlisten und große Erwartungshaltung im Hinblick auf die Stichwahl
  • Zutrauen: Als lebensfroher und optimistischer Mensch begegne ich allen Situationen und Herausforderungen mit Offenheit und Zutrauen.

Kommunalwahl

Patt-Situation im Waldmünchner Stadtrat

Trotz Verlusten bei CSU und WWL hält die Listenverbindung zehn Sitze. Teils mischten die Wähler ordentlich durch.

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