MyMz
Anzeige

Marode Fenster und Türen am Gerätehaus

Bauausschuss nimmt für Reparatur in Arrach 8000 Euro in die Hand. Eingang der Falkensteiner Schule soll aufgehübscht werden.
Anton Feigl

  • In Arrach nahm der Bauausschuss die defekten Türen und Fenster des Feuerwehrgerätehauses in Augenschein. Foto: Anton Feigl/Anton Feigl
  • In Woppmannszell soll künftig ein Graben Abschwemmungen auf ein Privatgrundstück verhindern. Foto: Anton Feigl/Anton Feigl

Falkenstein.Eine Reihe von Ortsbesichtigungen absolvierten die Mitglieder des Bauausschusses am Freitagnachmittag bei ihrem ersten Treffen, an dem auch Matthias Lehneis, Techniker und Mitarbeiter der Verwaltungsgemeinschaft, als Schriftführer teilnahm.

Erste Station war das Schulgebäude, wo Archivpflegerin Dr. Manuela Daschner das nunmehr im ehemaligen Physik-Vorbereitungsraum untergebrachte neue Gemeindearchiv vorstellte. Bei der anschließenden Besichtigung der Turnhalle, an der auch Schulleiter Stefan Höchbauer teilnahm, konnte sich der Ausschuss von der von Bauhof-Bediensteten ausgeführten und sehr gelungenen Bühnenverkleidung überzeugen.

Zudem waren in der Zeit der wegen Corona gesperrten Turnhalle die defekten Bodenhülsen für die Sportgeräte ersetzt und der Fußbodenbelag hergerichtet sowie gereinigt worden. Die Kosten hierfür beliefen sich auf 11400 Euro. Der Bauausschuss ermächtigte Bürgermeisterin Heike Fries nachträglich zum Vertragsabschluss mit der Reparatur ausführenden Firma aus Rosenheim. Zudem kam das Gremium überein, für Verschönerungsmaßnahmen im Eingangsbereich der Schule Angebote einzuholen.

Thema Feuerwehrhaus

Im Anschluss an die Führung durch die seit Herbst 2019 im Schulgebäude befindlichen neuen Räume des Kinderhauses 2 durch Kindergarten-Leiterin Bettina Bucher wurde beim Feuerwehrhaus in Arrach der nächste Halt eingelegt. Dort informierten Kommandant Christian Mühlbauer und Vorsitzender Bernhard Kaiser über die unansehnlich gewordenen und undichten Fenster und Türen und die damit verbundenen erhöhten Energiekosten, wobei die in den Schlauchtrockenturm führende Tür das Hauptproblem darstelle.

Seitens der Ausschussmitglieder bestand Einverständnis, dass die Kosten für zwei Türen und Kunststofffenster von der Gemeinde getragen werden. Der Einbau müsse allerdings in Eigenleistung erfolgen. Bürgermeisterin Fries wurde ermächtigt, nach Rücksprache mit dem Kommandanten Angebote – geschätzte Kosten 8000 Euro – einzuholen.

Hinsichtlich des sanierungsbedürftigen Weges südlich der Ortsbebauung – er führt auf Höhe des DJK-Sportplatzes nach Woppmannszell – war man sich einig, dass ein Abraum und Oberflächenaufbau nötig sei und ab der Kurve am Ortsende bis zum Wald mit Fräsgut ausgebessert werden soll. Den Zuschlag für die Arbeiten gab es für die Firma mit dem günstigsten der drei eingeholten Angebote mit 7900 Euro.

In Woppmannszell hatte ein Anwohner mitgeteilt, dass bei starkem Regen Dreck und Schlamm von der Gemeindeverbindungsstraße auf sein Grundstück geschwemmt würden. Weil zwischenzeitlich Regen einsetzte, konnte sich das Gremium selber davon überzeugen. Ein vom gemeindlichen Bauhof zu errichtender Graben längs des Waldes soll nach dem einmütigen Willen des Bauausschusses Abhilfe schaffen.

Ein Anwohner in der Birnerstraße hatte Antrag auf Verrohrung des an seiner Grundstücksgrenze befindlichen Wassergrabens gestellt. Weil sich die Gemeinde künftig die dort erforderlichen Mäh- und Pflegearbeiten sparen könnte, hatte das Gremium hiergegen nichts einzuwenden und gewährte einen Zuschuss von 500 Euro für den Materialaufwand; alles andere müsse jedoch der Antragsteller selber bewerkstelligen. Das wurde mit 4:2 Stimmen befürwortet.

Grenzbebauung erlaubt

Der Anfrage eines Bürgers auf Erwerb eines an sein Grundstück angrenzenden gemeindlichen Grundstückstreifens im Gewerbegebiet Völling wurde – das vorherige Einverständnis des Grundstücksnachbarn vorausgesetzt – mit 5:1 Stimmen stattgegeben. Erlaubt sei aber lediglich eine Grenzbebauung. Der etwa fünf Meter breite Grundstücksstreifen, wo sich diverse Versorgungsleitungen befinden, müsse für Baumaschinen bei eventuellen Reparaturen frei bleiben. Ferner seien die Kosten für die Eintragung einer Dienstbarkeit im Grundbuch vom Erwerber zu tragen.

Nachträglich vom Bauausschuss genehmigt wurden die Kosten für die Pflasterarbeiten im Freibad in Höhe von 8175 Euro.

Wenig begeistert zeigte sich Bürgermeisterin Heike Fries vom Ergebnis der Radweg-Sanierung. Die Ausführung der Querneigung sei fehlerhaft. Es sei „katastrophal zu gehen“, überall befänden sich große Steine. So jedenfalls sei die Ausführung nicht tragbar. Wie Fries informierte, finde umgehend ein Gespräch mit dem Firmenchef statt. (rto)

Radweg-Sanierung

  • Fehler:

    Nach ihren Worten ist die Ausführung der Querneigung fehlerhaft. Überall befänden sich große Steine. So sei die bauliche Ausführung des Radwegs nicht hinnehmbar.

  • Abhilfe:

    Fries will das Thema mit der Firma besprechen.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht