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Wahlen

Martin Stoiber ist Listenführer

Der CSU-Ortsvorsitzende will „Cham anders denken“. Bei allen Herausforderungen sei die Bürgernähe für ihn das Wichtigste.
Von Hans Schmelber

Die Kandidaten der Liste beim CSU-Ortsverband Cham Foto: Hans Schmelber
Die Kandidaten der Liste beim CSU-Ortsverband Cham Foto: Hans Schmelber

Cham.Die Nominierungsversammlung des CSU Ortsverbandes Cham für die anstehende Kommunalwahl im März 2020 war gut besucht. Jede Menge Stühle und Tische mussten noch in den Saal getragen werden, um alle Besucher unterzubringen. Ortsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat Martin Stoiber betonte: „Ich werde mit voller Leidenschaft an die Aufgabe gehen“. Das Motto seines Wahlkampfes laute: „Cham anders denken“. Er wolle zuhören und die Menschen mitnehmen für seine Vision der Stadt Cham in der Zukunft.

Bevor es zum eigentlichen Wahlgeschehen ging, bat Stoiber MdB Karl Holmeier um einen kurzen Bericht über seine Arbeit als Abgeordneter in Berlin. Der bezeichnete zunächst die Nominierungsversammlung als besonders wichtig, denn es geht mit schnellen Schritten auf den 15. März nächsten Jahres zu und diese Kommunalwahl werde ganz entscheidend sein für das Wohl der Stadt und des Landkreises Cham“, versicherte er. Holmeier sprach die wichtigsten Themen der Bundespolitik an und berichtete über die Arbeit der GroKo. Abschließend wünschte er allen Kandidatinnen und Kandidaten Erfolg für die Stadtratswahl. „Mit Martin Stoiber bekommen wir einen neuen Bürgermeister“, sagte er voraus..

Stoiber gab bekannt, dass es nach der Vorstellung der Liste auf Facebook nächste Woche eine neue Homepage des Ortsverbandes geben wird. Zu seinen Schwerpunkten als Bürgermeister nannte er Wirtschaft, Ehrenamt, soziale Gerechtigkeit, Zunahme der Lebensqualität, Begegnungsprogramme, Innenstadt, Senioren. Bei Letzteren gehe es auch um das Seniorenheim St. Michael. Dafür gelte es, ein Konzept auf den Weg zu bringen, um die künftige Funktion und den Standort festlegen zu können. Er sei froh, dass die Stadt hier Träger bleibe. Man dürfe auch die Familien nicht vergessen, sie sind eine wichtige Einheit für Kommunen“, so der Bürgermeisterkandidat.

Für die Bürger greifbar sein

Stoiber sprach Problemfelder Chams an, die es zu lösen gelte, wie den Leerstand in der Innenstadt oder die Verkehrsführung und Parksituation. Er betonte aber immer, dass das Wichtigste für ihn die Bürgernähe ist. Der Bürgermeister muss für die Bürger greifbar sein. Man müsse die Bürger bei den Entscheidungen mitnehmen und Antworten liefern“, führte er abschließend noch aus und schlug dann für die anstehende Listennominierung Karl Holmeier als Wahlleiter vor, Isabell Lemberger als Schriftführerin und Alena Kreitinger und Wolfgang Fechter als Wahlhelfer. Diese wurden auch von den 24 anwesenden Wahlberechtigten offiziell bestätigt.

Aktuell stellt die CSU fünf Stadträte und das Ziel sei: „Es müssen mehr werden.“ Bei der aktuellen Liste seien noch acht Stadträte aus der alten Liste dabei, 16 seien neu. Auf der Liste kandidieren auch fünf Frauen. Alle anwesenden Listenkandidaten stellte sich dann kurz vor. Per Sammelabstimmung. wurden die 24 Kandidaten gewählt. Als Ersatzkandidat wurde Josef Braun gewählt. Listenbeauftragter wurde Wolfgang Fechter und Barbara Dankerl seine Stellvertreterin. Renate Blochberger und Reinhard Traurig sind Ersatzunterzeichner. Vorgestellt wurde auch die Liste mit sechzehn Unterzeichnern.

Zur Abstimmung gestellt wurde die Nachrückeregelung. Möglichkeit eins wäre, dass bei Ausfall eines Kandidaten alle nachrutschen, und der Ersatzkandidat dann an die letzte Stelle rückt. Mit 23 Ja-Stimmen aber entschieden sich die Wahlberechtigten für die Regelung, dass der Ersatz auf den gleichen Listenplatz komme wie der Ausscheider.

Vision vom Cham der Zukunft

Bürgermeisterkandidat Martin Stoiber bedankte sich sodann für die kompetente Wahldurchführung und nochmals bei allen Listenkandidaten für ihre Bereitschaft zur Kandidatur. „Es wäre schön, wenn wir dieses Mal mehr Stadträtinnen oder Stadträte stellen könnten“, so Stoiber.

„Ich sehe das Cham der Zukunft als familienfreundlichste Stadt in der Region“, sagte der 38-jährige Bürgermeisterkandidat. Am Ende des Erneuerungsprozesses solle eine attraktive Stadt zum Leben und Arbeiten, mit sozialer Ausgewogenheit, wertgeschätztem Ehrenamt und einer gesunden Wirtschaft aus Mittelstand und Hightech-Unternehmen stehen, so seine Vision.

Die Liste

  • Ersatzkandidat:

    Josef Braun

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