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Sommertour

MdB Holmeier lobt gelungene Sanierung

Der CSU-Abgeordnete besichtigte in Waldmünchen die Grundschule, das Rathaus und den „Dirmaler Wirt“.
Von Elisabeth Ruhland

Bürgermeister Markus Ackermann (links) erläutert MdB Karl Holmeier (Mitte) den Umbau des „Dirmaler Wirt“. Hier entstehen u. a. neue Räumlichkeiten für die Jugendbildungsstätte des Bezirks. Foto: Elisabeth Ruhland
Bürgermeister Markus Ackermann (links) erläutert MdB Karl Holmeier (Mitte) den Umbau des „Dirmaler Wirt“. Hier entstehen u. a. neue Räumlichkeiten für die Jugendbildungsstätte des Bezirks. Foto: Elisabeth Ruhland

Waldmünchen.Der CSU-Ortverband Waldmünchen war einer der Gastgeber bei der „Sommertour“ durch seinen Wahlkreis, die Karl Holmeier schon seit einigen Jahren während des Urlaubs der Parlamentarier startet. In der Trenckstadt wurde der MdB vom Ortsvorsitzenden Martin Frank und Bürgermeister Markus Ackermann an der Grundschule empfangen. Diese war als Paradebeispiel für eine energetische Sanierung ausgesucht worden und Ackermann hatte dazu ein ganzes Zahlenpaket als Beweismaterial mitgebracht.

Im Rahmen der Debatte um Klimaveränderung und CO2-Steuer sowie Nachhaltigkeit und Energieeffizienz könne Waldmünchen aufzeigen, dass die Stadt sich schon seit Jahren mit dem Thema beschäftigt habe. So sei Waldmünchen eine stromexportierende Stadt. Ackermann schilderte dem MdB die Maßnahmen bei der energetischen Sanierung der Grundschule, für die 3,4 Millionen Euro eingesetzt wurden. Dass sich der Energieverbrauch seit 2006 um ein vielfaches reduziert habe, sei mehr als erfreulich. Fernwärmeanschluss, neue Fenster, die Glasfassade an der Südseite, Wärmerückgewinnung durch Be- und Entlüftungssysteme, all das greife positiv ineinander.

Habe die Schule zusammen mit der Turnhalle vor der Sanierung beispielsweise 250 kw je Quadratmeter und Jahr benötigt, so sind das jetzt nur noch 29,7 kw, obwohl große Energieverbraucher in der elektronischen Ausstattung der Schule hinzugekommen sind, berichtete Ackermann. Hausmeister Sepp Kraus demonstrierte in einigen Schulräumen auch, dass die Luft frisch und trotz hoher Außentemperatur angenehm kühl war. Holmeier war angetan von der Reduzierung des Energieverbrauchs und betonte, dass der Einsatz von Fördermitteln hier optimal und nachhaltig wirke. Hinzu komme, dass sich das Ganze auch positiv auf den CO2-Ausstoß auswirke.

Am Rathaus wurde ein kurzer Stop eingelegt. Ackermann schilderte die Umbaumaßnahmen, die sowohl eine energetische Verbesserung als auch barrierefreie Zugänge für das Rathaus geschaffen haben. Schon das äußere Erscheinungsbild wurde von Holmeier als sehr gelungen betrachtet. Der MdB betonte den Wert der Förderungen durch das kommunale Investitionsprogramm (KIP), von dem Waldmünchen hier profitiert habe. Der Umbau habe rund eine Million Euro verschlungen, 731 000 Euro seien als Förderung geflossen.

Dass sich die Sanierung rentiere, zeige sich am Energieverbrauch. Vor der Sanierung waren 453 kw/Quadratmeter und Jahr angesetzt, danach rechne man mit 46,2 kw/qm. Auch bei der CO2-Einsparung ergibt sich das gleiche Bild, vorher 98,2 Kilo, nachher 10,4 Kilo. Die Sanierungen passen somit hervorragend in das Gesamtkonzept der Energieregion Waldmünchen, so Ackermann. (wir)

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