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MdB Schieder besuchte Ederer

Die SPD-Bundestagsabgeordnete kam nach Waffenbrunn. Sie sicherte der Gemeinde Förderungen zu.
Hans Schmelber

Geschäftsleiter Jens Uwe Bock, Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder und Bürgermeister Sepp Ederer (von links) Foto: Hans Schmelber
Geschäftsleiter Jens Uwe Bock, Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder und Bürgermeister Sepp Ederer (von links) Foto: Hans Schmelber Foto: Hans Schmelber

Waffenbrunn.Es gibt viel nachzuholen in der Gemeinde Waffenbrunn. Sepp Ederer, der neue Bürgermeister, hat also viel zu tun. Er muss sich einarbeiten und vor allen Dingen an vielen Projekten arbeiten, die von seinem Vorgänger zwar mal angesprochen, aber nicht in die Tat umgesetzt wurden. Einen Eindruck davon bekam am Donnerstag SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder bei ihrem Antrittsbesuch im Rathaus in Waffenbrunn. Sie hörte sich die vielen Anliegen der Gemeinde an. Schieder sagte, dass es schon jetzt viele Zuschuss- und Förderprogramme gebe. „Nach der Sommerpause werden es aber noch etliche mehr sein“, sagt die Bundestagsabgeordnete. Sie gab sich auch überzeugt, dass darunter für Waffenbrunn was dabei sein werde und stellte die eine oder andere Förderung in Aussicht, konnte aber zur Höhe keine Angaben machen.

„Ich möchte mir einen Eindruck davon verschaffen, was bereits gut läuft, aber auch, wo unsere Kommunen Probleme haben“, sagte Schieder. Sie wolle sich anschließend in Berlin für eine Lösung einsetzen.

Ederer sagte ihr, dass in Waffenbrunn die Sanierung der Grundschule anstehe. Die Gemeinde könne aber aus dem Kommunalen Investitionsprogramm Schulen (KIPS) keine Förderung mehr bekommen, weil schon vor etlichen Jahren Geld geflossen sei. Die Kommune könne aber nicht auf der geplanten Investitionssumme von circa 1,6 Millionen Euro sitzen bleiben. Hinzu komme die Sanierung der Schulturnhalle.

Ederer hatte aber auch außerhalb des Schulgebäudes eine lange Liste von Projekten parat, die in Waffenbrunn in Angriff genommen werden müssen. Wasserversorgung, Hochbehälter, Straßen- und Wegebau, der leere Platz beim ehemaligen Schulhaus, Investitionen für die Ortsfeuerwehren, die Fortsetzung des Radweges nach Waldmünchen, die Zukunft der Kita, die Planung fürs Gewerbegebiet und die Bauhofausstattung waren darunter. Ederer betonte, dass er auf gute Zusammenarbeit für die nächsten Jahre hoffe. „Wir sind keine reiche Gemeinde“, sagte Ederer abschließend und versicherte, dass Waffenbrunn rechtzeitig seine Förderanträge einreichen wird und er dafür auf Unterstützung zählt.

Zum Abschied überreichte er Marianne Schieder einen Wappenteller der Gemeinde – zuvor hatte er von der Bundestagsabgeordneten zwei Päckchen Fair-Trade-Kaffee und Schokokugeln bekommen. (fsh)

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