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Sozialausschuss

Mehr Geburten als im Vorjahr

Der Betrieb der Schulmensa ist weiter defizitär.
Anton Feigl

Falkenstein.Im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses in Falkenstein standen die Jahresberichte der sozialen Einrichtungen. Bürgermeisterin Heike Fries übergab das Wort an Claudia Reichhart vom Büchereiteam. Sie erläuterte den Bestand und die Ausleihzahlen der verschiedenen Medien, zählte die Aktionen des laufenden Jahres auf und wies auf neue Ideen hin. Ferner berichtete sie über die gute Zusammenarbeit mit Gemeinde, Kinderhaus und Schule.

Fries informierte über das Ferienprogramm-Team. Das Ferienprogramm wurde in den Oster-, Pfingst- und Sommerferien angeboten und gut angenommen. Auf Nachfrage wies sie darauf hin, dass das Falkensteiner Kids Quiz nicht nur in den Ferien angeboten wird. Es sei sowohl bei den Feriengästen als auch den einheimischen Kindern beliebt. Auch der Kindergarten und die Schule hätten mit ihren Kindern erfolgreich teilgenommen.

Mit 36 Geburten gebe es bereits bis jetzt so viele wie im gesamten Jahr 2018. Daher sei auch die Eltern-Kind-Gruppe gut besucht. Mittlerweile gebe es drei Gruppen, die sich unter Leitung von Sonja Solleder und Maria Himmelstoß-Koch im Pfarrheim treffen.

Bettina Bucher, Leiterin des Kinderhauses, gab Aufschluss über die Aktivitäten der Einrichtung und die aktuellen Kinderzahlen. Rektor Stefan Höchbauer erläuterte die aktuellen Schülerzahlen und die Verteilung der Klassen im Schulverbund, wobei er von harten Verhandlungen mit den anderen Gemeinden im Schulverbund berichtete. Bei der OGTS gebe es leider rückläufige Zahlen. Beim Betrieb der Mensa entstehe nach wie vor ein hohes Defizit. Hier waren sich die Ausschussmitglieder einig, dass dieses Thema noch im Gemeinderat aufgegriffen werden müsse.

Seitens des Asylhelferkreises teilte Brigitte Weber-Schambeck mit, dass dieser seit einiger Zeit nur noch aus zehn Personen bestehe. Nach wie vor müssten viele Anträge gestellt, Behördengänge erledigt und Arztfahrten durchgeführt werden. Auch Arbeit und Wohnungen für anerkannte Flüchtlinge zu finden, sei schwierig.

Die Seniorenbeauftragte Rosi Auer berichtete, dass die Seniorenarbeit im Gemeindegebiet gut laufe und keine Beschwerden bekannt seien. Jugendbeauftragter Joachim Eberl erklärte, dass die KLJB Falkenstein ein neues Jugendheim benötige, da sie ja aus dem bisherigen im Schröttinger-Bräu rausmüsse.

Beim Thema Zuschussanträge für Jugendbildungsmaßnahmen sagte Fries, dass heuer vier Anträge auf Jugendförderung vorliegen. Dazu habe der Kämmerer den Förderbetrag berechnet, der nach den derzeit geltenden Zuschussregeln möglich ist. Allen vier Anträge – Jugendfeuerwehr Arrach, zweimal Bambinifeuerwehr Falkensein und Jugendfeuerwehr Falkenstein – wurde der Förderhöchstbetrag von 150 Euro zugesprochen. Vorangegangen war eine Diskussion über das Förderprinzip. Angeregt wurde auch, das Antragsformular einfacher zu gestalten. Die Geldübergabe soll veröffentlicht werden, um wieder an die Zuschussmöglichkeit zu erinnern. (rto)

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