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Entwicklung

Mehr Industrie im Sanddickicht

Erweiterung des Gewerbegebiets in Altenkreith steht an.

Die Industrie im Sanddickicht will wachsen. Foto: Christoph Klöckner
Die Industrie im Sanddickicht will wachsen. Foto: Christoph Klöckner

Roding.Eine neue Bauleitplanung zur Erweiterung des Gewerbe- und Industriegebiets Altenkreith-Sanddickicht hat Bürgermeister Franz Reichold dem Stadtrat vorgestellt. Grund seien Ausbauflächen , die die dortigen Firmen wie WeButex oder microart„Derzeit sind wir wieder dabei, Flora und Fauna zu erfassen“, so Reichold. Erwartbar seien dort etwa Zauneidechsen, „da wissen wir aber, wie wir sei mit Hinweisschildern und Zäunen vergrämen können“, witzelte der Stadtchef. Ein Biologe sei vor Ort und untersuche das für die Erweiterung vorgesehene Gebiet. Die dortige Weißkrautflechten seien vernachlässigbar, da auf dem Rückzug, denn die Sonne schade dem Wachstum. Das sei alles zu händeln, erklärte der Bürgermeister – doch wenn dort Rote-Listen-Arten gefunden würden, bekomme die Stadt größere Schwierigkeiten, hier zu erweitern. Er erläuterte den Erweiterungsdruck, der bei den Unternehmen im Industriegebiet herrsche. Webutex wolle auf der anderen Straßenseite weiterwachsen. Ebenso gehe es microart daneben, die gerade erst erweitert hätten. Auch dort frage man bereits nach neuen Flächen fürs Wachstum. Der Chef von microart habe klar gemacht, dass er deshalb nach Roding gegangen sei – weil Erweiterungsmöglichkeiten da seien. Der Gang ins Verfahren sei bereits möglich, obwohl noch am Plan gearbeitet werde. Alle nötigen Ausgleichsflächen habe die Stadt auch bereits gekauft, etwa in Nachbargemeinden. Der Stadtrat stimmte dem Vorschlag zu, möglichst schnell hier weiterzumachen.

Beraten wurde auch erneut die Bauleitplanung das neugeplante Baugebiet Mitterdorf-Südhang – der Grund: die Verschiebung des Rückhaltebeckens fürs Niederschlagswasser. Stadtrat Richard Seidl, dass ihm gegenüber die Unteranlieger des Baugebiets große Bedenken geäußert hätten, das Wasser abzubekommen, da dort weiter versiegelt werde. Dem widersprach Reichold: Das Rückhaltebecken werde das ganze Wasser des Baugebiets zurückhalten – die Belastung der Unteranlieger bleibe wie bisher – sie werde sich eher verbessern. Wobei es andererseits zu erwarten sei, dass mehr Regen wegen des Klimawandels komme, so Reichold – aber daran könne die Stadt nichts ändern: „Die Häuser dort waren immer betroffen. Trotzdem wurde hingebaut!“ (ck)

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