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Furth im Wald.

Mehr Qualität und neue Attraktionen im Wildgarten in Furth im Wald

Was verbirgt sich hinter dieser Tür? Diese spannende Frage stellt Uli Stöckerl an die Besucher.

Rund 40000 Euro investierte Uli Stöckerl in den vergangenen Monaten in seinen Wildgarten mit Unterwasserbeobachtungs-Station. Auf einer Fläche von rund zehn Hektar hat der staatliche geprüfte Naturführer und Träger der Bayerischen Umweltmedaille sowie Inhaber des Umweltschutzpreises des Landkreises Cham in den vergangenen 19 Jahren tausenden von frei lebenden Tieren eine Heimat geschaffen. Aber der 53-Jährige ist nicht nur ein Naturbursch mit Leib und Seele, sondern auch Unternehmer. So wie er die Zeichen von Flora und Fauna zu deuten weiß, so konsequent reagiert Stöckerl auch auf die Wünsche und Bedürfnisse seiner Besucher. „Die Menschen wollen eine ordentliche Wildnis, wir haben in den vergangenen Monaten ganz entscheidend in die Qualitätsverbesserung der Infrastruktur investiert“, berichtet der Mann, der jährlich rund 40000 bis 50000 Menschen tierische Entdeckungsreisen ermöglicht.

Insgesamt 40 Stationen

So wurden und werden heuer viele Wege erneuert und dem Besucher natürliche Rast- und Ruheplätze zwischen den insgesamt 40 Stationen angeboten. Wie bei der gesamten Bio-tob-Anlage beeindruckt auch hier die Vielfalt. Kein Häuschen gleicht dem anderen, Uli Stöckerl und seine drei Mitarbeiter verzichten auf Symmetrie und rechte Winkel. Ein Paradebeispiel dafür ist das neue Weidenhäuschen gleich neben dem Parkplatz.

Drei Mädchen, die aus einem „Auge aus Weidengeflecht“ ihre Eltern grüßen bestätigen Uli Stöckerl in seiner Philosophie. „Es muss einmalig sein!“ Und das ist dem 53-Jährigen mit seinem Wildgarten zu 100 Prozent gelungen. Stöckerl fand nicht nur die richtige Mischung aus Action, Umweltbildung, Tipps und Tricks sondern wurde ein Teil der Natur. „Ich biete den Tieren hier eine Wohnung und Lebensraum, sie können dann frei entscheiden, ob sie das Angebot annehmen!“ Und über mangelnde Akzeptanz an Untermietern braucht sich der 53-Jährige nicht zu beklagen. Das funktioniert aber nur, weil er die Zeichen der Natur zu deuten weiß und entsprechend handelt. „Unken brauchen kleine Tümpel mit frischem Wasser; hier helfe ich mit der Baggerschaufel nach!“ Und auch das Leben in dem Weiher mit rund einer Million Liter Wasser funktioniert nur, weil eine Symbiose aus Schilf und Bakterien für sauberes Wasser sorgen. Hecht und Barsch, Zander und Rotaugen danken dies damit, dass sie sich quickfidel hinter der rund zweieinhalb Zentimeter dicken Glasscheibe den Besuchern präsentieren.

Zehn Hektar Entdeckungsraum

Qualität bedeutet für Uli Stöckerl auch dafür zu sorgen, dass die Besucher ausreichend Möglichkeit haben, die Natur mit ihrer üppigen Tier- und Pflanzenwelt in Ruhe zu betrachten. „Deshalb haben wir heuer viele Wildholzruhebänke gebaut“, erzählt er. Apropos bauen: Der Wildgarten ist eine in sich geschlossene Einheit, auch wenn er seit fast 20 Jahren ständig erweitert und vergrößert wird. Aus 4000 Quadratmetern wurden zehn Hektar, eine Vielzahl von Biotopen machen den Spaziergang durch die Natur zu einer Entdeckungstour.

Dass immer wieder neuen Tierarten, dieses Angebot Naturexperten gerne annehmen und in den Wildgarten kommen, ist selbstverständlich. Was die Besucher betrifft, ist der Manager und Marketing-Experte gefragt. Und auch auf diesem Sektor ist Uli Stöckerl ein Profi. Ihm gelingt es seit fast 20 Jahren, im Einklang mit der Natur den Besuchern ständig neue Attraktionen zu bieten. Ein Beispiel ist das Weidenhaus am Eingang. Um etwas Einmaliges zu schaffen, hat er eigens einen Weidenflecht-Meister engagiert. Und mithilfe von Naturkunstobjekten gelingt es dem 53-Jährigen, die Entdeckungsreise durch den Wildgarten noch attraktiver zu machen. So können sich die Besucher bald über eine ganz besondere Uhr in einem ausgehöhlten Weidenstamm ebenso freuen, wie über die „Ungewissheit“ hinter einer Tür in einem riesigen Felsbrocken. Neu ist auch der Mann im Moor.

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