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Ausblick

Menzl kommt zum Kötztinger Volksfest

Am 8. Juni startet die 70. Auflage des Pfingstvolksfests. Der Bierpreis bleibt in diesem Jahr bei 7,40 Euro.
Von Roman Hiendlmaier

Die Kapelle Josef Menzl ist Garant für ein volles Zelt. In Bad Kötzting wollen die heuer erneut ihrem urde sie am Freitagabend ihrem Ruf gerecht Foto: khn
Die Kapelle Josef Menzl ist Garant für ein volles Zelt. In Bad Kötzting wollen die heuer erneut ihrem urde sie am Freitagabend ihrem Ruf gerecht Foto: khn

Bad Kötzting. „Kein Halligalli-Volksfest, sondern wieder ein Heimatfest“ will Festwirt Matthias Strauß die 70. Ausgabe des Bad Kötztinger Pfingst-Volksfestes überschrieben haben.

Zum Start des Zeltaufbaus für seine fünfte Saison als maßgeblicher Verantwortlicher ist der Further Dimpflbräu seit Anfang dieser Woche nach seinen Worten zwar wieder dick eingespannt. Allerdings habe sich mit den Jahren schon eine gewisse Routine ergeben und darüber hinaus eine Partnerschaft, deren Zuverlässigkeit auch die Nerven des Festwirts schont.

„Es geht um eine gute Atmosphäre von Anfang an“, sagt Strauß. Die Vorfreude in eine entspannte Professionalität zu kanalisieren, sei sein Job bei den Vorbereitungen, die bis wenige Stunden vor Beginn des Fests am Samstag, 8. Juni, dauern.

Keinerlei Personalproblem

Strauß zählt auf: Zeltverleiher Hubbauer-Stangl aus dem Landkreis Erding liefere wieder eine 60 mal 30 Meter-Arena, in die bis zu 4000 Menschen passen. Die Zelt-Ausstattung mit Biergarten und festen Eingangstüren bleibe auf 2018er Niveau, die weiß-blaue Optik ebenfalls.

In der Neuauflage mit der Familie Schreindorfer in der Festküche und Ludwig Weber aus Eschlkam mit seiner mobilen Weißbier-Alm ist sich Strauß einer erneut guten Zusammenarbeit sicher. Gleiches gelte für die Cocktailbar unter der Leitung von Philipp Lang und Michael Irlbeck.

Zur Fest-Truppe zählt Strauß auch die Vertreter der Stadt, die sich unter dem Motto „ein Anruf genügt“ jedem Problems zeitnah annehmen und so die Bürokratie erleichtern. Dass Strauß im Gegenzug sein Musikprogramm dem Volksfest-Ausschuss zur Genehmigung vorlegt, sei für ihn bei diesen Rahmenbedingungen eine Selbstverständigkeit. Und ganz nebenbei: „Grundsätzlich ist es nicht so einfach, für ein Volksfest Schankkellner und Bedienungen zu finden. Für Bad Kötzting ist das aber kein Problem, weil sich die Arbeitsatmosphäre hier herumgesprochen hat.“

Der Heimatfest-Charakter zeichne sich laut Mattias Strauß daher auch durch seine Band-Auswahl aus: „Die Zeiten von „Party, was geht“, neigen sich allgemein dem Ende, in Bad Kötzting noch eher.“ Klar müsse es abends mal Ramba-Zamba geben. Und wenn die Troglauer Buam, die Topsis oder die Kapelle Menzl auf die Bühne gehen, gehen die jungen Gäste gleich mit auf die Bänke. „Aber genauso wichtig ist der Genuss von einem guten Essen bei einer Musik wie der von Weißblau-Königstreuen in einer Lautstärke, bei der man sich unterhalten kann.“

Billiger als in Cham und Roding

Dazu gehöre eine Preisgestaltung, die jedem erlaube, einmal ins Zelt zu gehen, auch weil die Stadt Kötzting sich bei den Gebühren zurückhalte: „Der Preis für die Maß bleibt bei 7,40Euro.“ Auf diese Summe wurde „S’Kötztinger“ im Vorjahr erhöht, so Strauß, liege aber immer noch deutlicher unter vergleichbaren Festen in der Region. (Zum Vergleich: Roding: 7,70 Euro, Cham 8,30 Euro, Straubing 9,70 Euro).

Überhaupt das Festbier: Elf Wochen dauere die Herstellung, zehn Tage davon die Gärungsprozesse, neun Wochen lagert der Gerstensaft im Further Brauereikeller. „S’ Kötztinger Pfingstfestbier“ wird nur auf dem Volksfest ausgeschenkt, sagt Strauß. „Es wird handwerklich hergestellt, mit großer Motivation, mit viel Liebe und besten Rohstoffen. Wir geben dem Kötztinger Zeit, sich zu entwickeln und das schmecke man: vollmundig, nicht zu süßlich, aber auch nicht zu herb.“

Die Umsätze waren laut Strauß in den vergangenen Jahren auf einem konstant hohen Niveau, sogar relativ wetterunabhängig. Davon geht er auch für dieses Jahr aus, der Festtermin liege mit Monatsanfang und Juni günstig. Wichtig sei ihm das „Wohlfühlen“ im Zelt, sagt Matthias Strauß. Das allgemeine gute Miteinander drumherum müsse man rüberbringen, „dann passt’s“. Schließlich hoffe er, dass auch Polizei und Security ruhige Tage verbringen werden und er als Festwirt am 18. Juni wieder diese Bilanz ziehen kann: „Es war ein harmonisches und unfallfreies Fest.“

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