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Kirche

Mesner pflegten den Erfahrungsaustausch

Kirchenpfleger aus fünf Dekanaten schöpften bei ihrem Treffen in Lam neue Ideen und Bestärkung für ihren Dienst.

Die Mesner des Regionalverbandes trafen sich zum Erfahrungsaustausch in Lam.  Foto: Astrid Fischer-Stahl
Die Mesner des Regionalverbandes trafen sich zum Erfahrungsaustausch in Lam. Foto: Astrid Fischer-Stahl

Cham.Die im Regionalverband Cham organisierten Mesner der Diözese waren diesmal zu Gast in der Pfarrei Lam. Der Vorsitzende des Regionalverbands ist Josef Pflug aus Teuntz. Er führte die Gruppe an.

Mit dabei war auch Regionaldekan Pfarrer Holger Kruschina aus Roding. Er ist der Präses der Mesner. Mit einem von Pfarrer Kruschina zelebrierten Gottesdienst begann der Nachmittag. Der Geistliche freute sich, den Mesnern, die sonst immer in die Liturgie eingebunden sind, einmal einen Perspektivwechsel gönnen zu können. Auch Pfarrer Ambros Trummer hatte diesmal den Platz in den Kirchenbänken eingenommen. Seiner Predigt legte der Präses den Paulusbrief an die Römer zugrunde, „den längsten der Paulusbriefe und dessen Bewerbungsschreiben für seinen Aufenthalt in Rom“, wie er es nannte.

Martin Luther habe darin die Lösung für sein eigenes Existenzproblem gefunden, nämlich dass wir durch nichts anderes als allein die Gnade Gottes gerecht werden. 1999 haben katholische und evangelische Kirche das in einer gemeinsamen Erklärung festgeschrieben und es habe bis heute Gültigkeit und Bedeutung im ökumenischen Dialog. „In dieser Erlösung durch Gnade sind wir aber auch zur Freiheit der Tat aufgefordert und müssen uns immer neu daran orientieren und aufbrechen“, so Pfarrer Kruschina. Die in der Kirche ehrenamtlich Tätigen müssen ihre Arbeit von Außenstehenden oft in Frage stellen lassen, dürfen aber dankbar bekennen, dass der Dienst segensreich ist. Das Mesnertreffen diene auch dazu, sich gegenseitig zu bestärken.

Der ehemalige Kirchenpfleger Gert Paulus nahm die Gäste anschließend mit auf eine kurze Führung durch Pfarrkirche und die verschiedenen Friedhofsabschnitte. Besonders die Vielfalt der möglichen Bestattungsformen und die künstlerische Gestaltung beeindruckte die Gruppe.

Anschließend stand ein gemütliches Kaffeetrinken im Pfarrsaal auf dem Programm. Hierbei nutzte Pastoralreferent Martin Münch die Gelegenheit, über den Jahrmarkt mit Kino-Gottesdienst unter dem Motto „So ein Zirkus“, der Hunderte Besucher angezogen hatte, zu berichten. Um Filmsequenzen aus „The greatest Showman“ hatte Pfarrer Gerhard Pöpperl, Leiter der Abteilung Berufungspastoral im Bistum Regensburg, mit Unterstützung der Pfarrei einen ungewöhnlichen, temperamentvollen und gleichzeitig tiefgehenden Gottesdienst „gestrickt“.

Das Mesnertreffen

  • Wieder Zuwachs:

    Der Regionalverband der Mesner hat derzeit 68 Mitglieder, berichtete mit Freuden Josef Pflug, Vorsitzender des Regionalverbands.

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