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Wirtschaft

microart schreibt Erfolgsgeschichte

Gerhard Artmann und sein Sohn haben die Firma vor zehn Jahren gegründet. Heute zählt das Unternehmen über 150 Mitarbeiter.

Die Firmengebäude der microart. Diese Mitarbeiter schreiben die Erfolgsstory der Firma mit – zusammen mit Dr. Alexander Artmann (l.) Foto: Firmart
Die Firmengebäude der microart. Diese Mitarbeiter schreiben die Erfolgsstory der Firma mit – zusammen mit Dr. Alexander Artmann (l.) Foto: Firmart

Roding.2006 haben Gerhard Artmann und sein Sohn Alexander die Entscheidung getroffen, ein Unternehmen zu gründen. Infolge dessen ist 2007 die Firma namens microart im neuen Industriegebiet mit vier Mitarbeitern und einer Produktionsfläche (250 Quadratmeter) als Fertigungsdienstleister für die Herstellung von komplexen Präzisionsbauteilen gestartet. „Wir sind in der Hochpräzision zuhause und wollen Spitzenleistung liefern. Wir streben in allen Leistungen immer ein bisschen mehr an, als das Normale. Dieser Wille und Anspruch zeichnet uns aus“, so Dr. Alexander Artmann. Mit diesem Anspruch habe es die Firma geschafft, binnen zehn Jahren und über eine Wirtschaftskrise hinweg kontinuierlich zu wachsen und sich am Markt zu etablieren.

„Bayerns Best 50“ gewonnen

Ein Blick in die Zukunft

  • Planung:

    Aktuell ist das Unternehmen in der Planung seiner nächsten Wachstumsschritte.

  • Arbeitsplätze:

    Dabei werden nach Mitteilung des Unternehmens neben neuen Produktionsflächen auch wieder zukunftsfähige, qualifizierte Arbeitsplätze entstehen.

Heute, zehn Jahre später, betrage die Produktionsfläche mehr als 4000 Quadratmeter, die Mitarbeiterzahl sei auf über 150 gewachsen. Bereits 2013 habe das Unternehmen den renommierten Preis „Bayerns Best 50“ für seine bemerkenswerte Entwicklung erhalten. Im Sommer 2017 wurden die ersten Mitarbeiter aus dem Gründungsjahr bei einer Betriebsfeier geehrt. „Ohne diese Mitarbeiter wäre unsere Entwicklung nicht möglich gewesen. Diese Mitarbeiter glaubten an eine Idee, denn die microart gab es damals nur auf dem Papier, es gab weder eine Halle, noch gab es Maschinen.“ Diese Mitarbeiter hatten letztlich das Vertrauen in die Unternehmer und selbst Lust, von der Pike auf ein Unternehmen zu entwickeln, sich selbst einzubringen und zu gestalten. Die ersten Mitarbeiter waren Michael Kerscher (heute ist er Geschäftsführer), Johann Multerer und Johann Hecht, Thomas Zeitler, Wolfgang Hauser, Josef Höcherl, Armin Harbauer und Tobias Haimerl. In einer Schweigeminute ist im Rahmen der Betriebsfeier auch dem 2012 viel zu früh verstorbenen Senior-Chef Gerhard Artmann gedacht worden. Seit der Gründung sei im Schnitt alle drei Jahre ein größerer Bauabschnitt hinzugekommen. Inzwischen habe man sich überregional einen guten Ruf erarbeitet. „Zu den Kunden zählen namhafte Unternehmen aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Europa.“ Die Marke microart sei heute überregional als schlagkräftiger Lieferant für Präzisionsbauteile und -systeme bekannt. Bauteile und Systeme fließen laut Firma in Brachen, wie Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Automotive sowie optische Industrie ein.

Zwei Säulen der Entwicklung

Diese Mitarbeiter schreiben die Erfolgsstory der Firma mit – zusammen mit Dr. Alexander Artmann (l.). Foto: Firmart
Diese Mitarbeiter schreiben die Erfolgsstory der Firma mit – zusammen mit Dr. Alexander Artmann (l.). Foto: Firmart

Zwei wesentliche Säulen sieht Geschäftsführer Kerscher als Basis für die schnelle Entwicklung. Erstens die Mitarbeiter, als Schlüssel für den Erfolg. Die zweite Säule liege in der permanenten Investition in die modernsten Technologien und Infrastruktur. So baue die Firma beständig seinen Automatisierungs- und Digitalisierungsgrad aus und arbeite kontinuierlich daran, seine Prozesse zu verbessern.

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