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Miltach

Miltach trauert um geschätzten Bürger

Sehr viele Trauergäste drückten mit ihrer Teilnahme am Trauergottesdienst für Josef Piller ihre

Josef Piller †Foto: kvg
Josef Piller †Foto: kvg

Miltach.Verbundenheit zu dessen Familienangehörigen und Verwandten aus. Pfarrer Augustin Sperl feierte die Eucharistie. Die Urnenbeisetzung fand im Familienkreis statt.

Der Freitag-Abendgottesdienst in der St. Martinskirche Miltach war für Josef Piller aus der Hofackersiedlung, der plötzlich im Alter von 60 Jahren in das Jenseits abberufen wurde.

Josef Piller ist am 19. Oktober 1957 geboren und schloss mit Margit den Bund der Ehe im Juni 1981. Die Tochter Nicole und die Söhne Thomas und Tobias verdanken ihm ihr Leben. Auf den Familienvater war Verlass, mit Stolz erfüllten ihn seine drei Enkelkinder. Er war ein Arbeitskollege, der gewissenhaft zur Arbeit ging, zuletzt mit Schmerzen in der Brust und sich nicht krank meldete. Er wusste, er wird an seinem Arbeitsplatz gebraucht. „Da fragt man sich, warum ist das Schicksal so zuschlägt und wo wir Hilfe finden angesichts des Todes? Letztere liegt im Zusammenhalt und im Mittragen des Schmerzes. Halten Sie zusammen“, legte der Priester den Angehörigen ans Herz. Die Nachrufe eröffnete KuRK-Vorsitzender Markus Kindermann. Am 1. Januar 2000 trat Josef Piller als Mitglied ein, hielt seitdem dem Verein die Treue und unterstützte ihn mit Rat und Tat, auch nahm er bei Vergleichsschießen teil. Im Jahr 2010 wurde ihm die Ehrennadel verliehen. „Er hinterlässt eine große Lücke. Die Gedanken der Mitglieder sind bei seiner Familie“, schloss Kindermann.

Für das Schaltungsbau-Unternehmen SPIE SAG GmbH sagte Johann Sedlmeier, dass der Tod des langjährigen Mitarbeiters, Kollegens und Freundes die Mitarbeiter sehr traurig machte. Piller sei in dem Montageunternehmen über 40 Jahre im Geschäftsbereich Leitungsbau, zuerst als Steiger, dann als Kolonnenführer und später als Bauleiter im Einsatz gewesen. Als er 1977 bei der SAG eintrat, habe er sich in kürzester Zeit durch Leistung, Sorgfalt und Übersicht die Anerkennung der Vorgesetzten und die Freundschaft seiner Kollegen erworben. In den über 40 Jahren war Josef Piller auf den verschiedensten Baustellen im ganzen Bundesgebiet eingesetzt und war stets ein Vorbild. Über seinen frühen Tod empfinden wir tiefe Trauer“. Im Namen der SPIE SAG, seiner Kollegen und des Betriebsrats sprach Sedlmeir den Josef Pillers Angehörigen das Mitgefühl aus.

Claudia Multerer sprach für den 1.Schützenverein Gehstorf, den tiefe Trauer über den plötzlichen Tod des Schützenbruders Sepp erfüllt: „Wir kannten unseren Sepp seit 43 Jahren. Seine 40-jährige Vereinstreue wurde 2015 mit der silbernen Ehrennadel des BSSB gewürdigt. Er war jahrelang aktiver Schütze und auch danach tatkräftiges Mitglied, er war ein Mann der Tat und der Verantwortung. Wir werden ihn schmerzlich vermissen; den Angehörigen wünschen wir die Kraft den schweren Schicksalsschlag zu bestehen“, so die Sprecherin. (kvg)

Beisetzung

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