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Miltach

Miltacher gedenken Dr. Helmbrecht

Bei einem Gedenkgottesdienst verabschiedete sich die Bevölkerung vom kürzlich verstorbenen Dr. Johann Helmbrecht.

Dr. Johann Helmbrecht Foto: E. Vogl
Dr. Johann Helmbrecht Foto: E. Vogl

Miltach.Seine Beisetzung fand am 30. August in Altessing statt, wo der beliebte Landarzt nach seiner Miltacher Zeit seinen neuen Wohnsitz hatte. Neben zahlreichen Berufskollegen fand sich zur abendlichen Messfeier auch eine Gruppe der Feuerwehr Miltach ein, denn Dr. Helmbrecht leistete bei ihr einen wichtigen aktiven Dienst. Musikalisch gestaltete Simon Meier aus Blaibach durch sein Orgelspiel und als Kantor den Gottesdienst.

„Der Tod ist groß, wir sind die Seinen.“ Mit diesen Worten des Dichters Werner Bergengrün eröffnete Pfarrer Augustin Sperl am Freitag den Gedenkgottesdienst für Dr. Johann Helmbrecht, „der für uns alle unerwartet verstorben ist.“ Er sei eine besondere Persönlichkeit in der Gemeinde und der langjährige Hausarzt für viele Patienten aus Miltach und der Umgebung gewesen. Dr. Helmbrecht sei ein Landarzt im besten Sinne gewesen. Durch seine ärztliche Kunst, seine treffsicheren Diagnosen, seine großzügige Art und durch seine menschlich warme Weise, habe er zahlreichen Menschen geholfen.

Nur zwei Jahre waren Dr. Helmbrecht gegönnt, um seinen Ruhestand zu genießen. Aber auch in dieser Zeit ist er seinem beruflichen Ethos treu geblieben, indem er die Vertretung für Kollegen übernahm, damit diese ihren Urlaub nehmen konnten. „Heute denken wir alle in großer Dankbarkeit an den ehemaligen Miltacher Arzt. Besonders auch die Feuerwehr weiß sich zu Dank verpflichtet: Dr. Helmbrecht war ihr ein guter Beistand und treuer Helfer“, so Pfarrer Sperl. (kvg)

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