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Rennsport

Mini-Boliden gingen auf Rundenjagd

Am Wochenende düsten die Buggys beim 2. Lauf des Ostbayernpokals wieder über den „Kammerweiherring“ in Mitterkreith.

Formel 1 in Kleinformat: Die Zuschauer sahen spannende Rennen mit engen Duellen auf dem „Kammerweiherring“ in Mitterkreith. Fotos: rsr
Formel 1 in Kleinformat: Die Zuschauer sahen spannende Rennen mit engen Duellen auf dem „Kammerweiherring“ in Mitterkreith. Fotos: rsr

Roding.58 Starter haben am Wochenende beim 2. Lauf des Buggy-Ostbayernpokals im Rodinger Ortsteil Mitterkreith um Wertungspunkte gekämpft. Die Mitglieder des BC Mitterkreith hatten alles bestens vorbereitet – und diesmal spielte auch das Wetter mit. Bei sommerlichen Temperaturen fanden die Teilnehmer aus dem Raum Ostbayern optimale Bedingungen für ihre Mini-Boliden vor und gingen auf Zeiten- bzw. Punktejagd.

Bei den Trainingsrunden am Samstag stand noch das Kennenlernen des „Kammerweiherrings“ mit seiner Steilwand und den Zweifach- und Dreifachsprüngen im Vordergrund. Im Fahrerlager schraubten noch einige Starter an den Buggys, die den Boliden aus dem Rennsport im Maßstab 1:8 nachtgebaut sind und kontrollierten die Technik.

Enge Kurven, weite Sprünge

Die Sieger des Durchgangs beim Ostbayernpokal in Mitterkreith
Die Sieger des Durchgangs beim Ostbayernpokal in Mitterkreith

Ab der Vorrunde wurde es dann ernst. Vom Fahrerstand aus jagten die Piloten ihre kleinen Flitzer über die lange Gerade, hinein in die engen Kurven und mit Tempo in die Steilwand, um dann bei den Sprüngen so manchen Höhenflug zu riskieren, der zum Teil auch mit einem Überschlag endete. Die Streckenposten hatten alle Hände voll zu tun, die Rennmaschinen wieder auf die Strecke zu bringen. Die Zuschauer mussten auch so manche Staubwolke über sich ergehen lassen.

58 Teilnehmer

58 Teilnehmer gingen am Wochenende beim 2. Lauf des Ostbayernpokals in Mitterkreith an den Start. Ausrichter war der örtliche Buggy-Club. Das nächste Rennen ist am 9. und 10. Juni in Riedenburg.

Wer ständig mit Voll-Speed unterwegs war, musste auch zwischendurch einen Boxenstopp zum Tanken oder zum Wechseln der abgenutzten Reifen einlegen. Wie bei der Formel 1 ist der Stopp in Sekundenschnelle abzuwickeln, da in der vorgeschriebenen Rennzeit die Anzahl der absolvierten Runden für die Wertung ausschlaggebend ist. Während den Rennen herrschte auch im Fahrerlager reges Treiben – und die eine oder andere Nachjustierung wurde vorgenommen. Von den 58 gemeldeten Piloten starteten 50 in der Nitro-Klasse und acht in der Elektro-Klasse. Vom ausrichtenden BC Mitterkreith waren mit Clemens Dengler, Tobias Aumer, Bernd Dauerer, Stephan Kerscher, Andreas Dinzinger und Tobias Ritt sechs Lokalmatadore im Starterfeld. Sie schlugen sich wacker.

Auch Autos mit Elektroantrieb

Vor der Siegerehrung dankte Ronald Goerke dem Helferteam im Hintergrund für den reibungslosen Ablauf und die Betreuung der Verpflegungsstation. Die drei Erstplatzierten der Finalläufe D, C und B und der Elektro-Wertung und sowie A-Finalteilnehmer wurden mit Pokalen ausgezeichnet.

60 km/h

60 km/h bringen die Buggys auf der Geraden auf den Tacho. Die Fahrer aus Ostbayern steuern die kleinen Flitzer von einem erhöhten Fahrerstand aus. Zudem sind Streckenposten im Einsatz.

Ein Buggy mit Verbrennungsmotor kostet bis zu 1500 Euro. Seit einiger Zeit gibt es auch Rennen für Flitzer mit Elektroantrieb. Bei den Rennen am Wochenende hat sich Martin Bruckner den Titel in beiden Klassen gesichert. Einen großen Erfolg konnte auch der BC Mitterkreith verbuchen, hat es Andreas Dinzinger doch bis ins Finale geschafft und einen hervorragenden 3. Platz herausgefahren. Nach den Läufen in Osterhofen und Mitterkreith bereiten sich die Fahrer nun auf das dritte Rennen Anfang Juni in Riedenburg vor. (rsr)

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