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Glaube

Ministranten besuchten Rom

Die Ministranten der Regental-Gemeinden fuhren in die Ewige Stadt, wo sie auch an einer Papst-Audienz teilnahmen.

Vor dem Colosseum machte die Gruppe ein Erinnerungsfoto. Fotos: kts
Vor dem Colosseum machte die Gruppe ein Erinnerungsfoto. Fotos: kts

Miltach.Froh gelaunt bestiegen am Pfingstmontag 48Eltern mit ihren Kindern – hauptsächlich aus Altrandsberg aber auch einige aus Harrling, Zandt und Windischbergerdorf – den Reisebus zusammen mit Pfarrer Pater John und Diakon Martin Peintinger, in dessen bewährten Händen die gesamte Organisation der Reise lag, in Richtung Rom. Die nächsten Tage sollten der Heiligen Stadt gehören. Busfahrer Andi Daschner saß am Steuer.

Gegen 18 Uhr erreichte man das Hotel Casa la Salle, einem großen Klosterkomplex ganz in der Nähe des Vatikans. Am folgenden Tag stand eine Stadtbesichtigung auf dem Plan. In der Nähe der Kathedrale St. Maria Maggiore stieg die Reiseleiterin Irmgard hinzu und führte die Gruppe teils mit dem Bus und teils zu Fuß sowohl durch das christliche wie auch antike Rom. Das Colosseum beeindruckte vor allen die Kinder. Gegen Abend besichtigte man noch die neu renovierte Kirche St. Maria in Trastevere, die älteste Marienkirche Roms, ehe man in einem typischen Restaurant zu Abend aß.

Am Mittwochmorgen hieß es früh aus den Betten, denn man wollte zur Papstaudienz auf den Petersplatz. Die Gruppe fuhr mit der Metro zum Vatikan und ergatterte schöne Plätze. Nach längerem Warten war es endlich so weit, dass der Heilige Vater mit dem Papamobil an der Gruppe vorbeikam und jeder ein schönes Foto, aber vor allem auch den Segen des Papstes, bekam. Namentlich begrüßt von einem ranghohen Kirchenvertreter wurde auch die Gruppe aus Altrandsberg. Für alle Teilnehmer war das ein besonderer Moment, als sie dem Heiligen Vater, der ein so freundliches Lächeln für alle bereit hatte, so nahe sein konnten.

Ein zufälliges Treffen

Nach einer Mittagspause ging es weiter zur Katakombe der Hl. Domitilla. Dort traf man zufällig auf Wallfahrer aus Bodenwöhr. Und nach den interessanten Wanderungen durch die labyrinthartigen Gänge war jeder wieder froh, ans Tageslicht zu kommen. Weiter ging es mit dem Bus nach Castell Gandolfo, der einstigen Sommerresidenz der Päpste. Man sah den Papstpalast und erinnerte sich an das denkwürdige Foto von Papst Benedikt XVI., als er sich nach seinem Rücktritt als Papst von hier aus für immer von der Öffentlichkeit verabschiedete.

Ein herrlicher Blick zum Albaner See musste schnell beendet werden, da ein heftiger Regenschauer auf alle herniederprasselte. Der Donnerstagmorgen weckte die Rompilger mit strahlendem Sonnenschein, und so ging es wieder in Richtung Vatikan. Diakon Martin Peintinger ein besonderes Highlight auf dem Programm: Die Besichtigung der Vatikanischen Gärten. Völlige Ruhe herrschte dort nach all der Hektik beim Eingang der Vatikanischen Mussen, und so schlenderte man durch herrlich duftende Rosengärten, vorbei am Radio Vatikan. Man konnte sich kaum sattsehen an den vielen schönen Blumen, Hecken und Sträuchern.

Hier wohnt Benedikt XVI.

Plötzlich stand man vor einem kleinen Kloster mit dem Namen Mater Ecclesia, wo seit seinem Rücktritt Papst Benedikt XVI. seinen Lebensabend im Gebet verbringt. Nun ging es weiter durch die Vatikanischen Museen zur Sixtinischen Kapelle. Danach ging es in den Petersdom. Nach der Mittagspause führte Peintinger die Gruppe zum Lateranpalast und zur Basilika St. Paul vor den Mauern. So ging ein straffes Programm langsam seinem Ende entgegen.

Gegen Abend feierte die Gruppe zusammen mit Pater John und Diakon Martin Peintinger einen Gottesdienst in der Klosterkirche des Hotels, anschließend ging es in ein römisches Restaurant zum Abendessen. Hier ergriffen Sonja Simeth und Alexander Miedaner das Wort, um Martin Peintinger für die Vorbereitung mit einem Geschenk zu danken. (kts)

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