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Glaube

Mit dem Radl auf Wallfahrt

Mitglieder der KLB pilgern von Bernried nach Flüeli zu den Wirkungsstätten des Nikolaus von der Flüe in die Schweiz.
Karl-Heinz Hofmann

Die Teilnehmer und Begleiter der Radwallfahrt von Bernried nach Flüeli Foto: wkh
Die Teilnehmer und Begleiter der Radwallfahrt von Bernried nach Flüeli Foto: wkh

Rötz.Eine Premiere bei der Katholische Landvolk-Bewegung (KLB): Erstmals führte von der Bruder-Klaus-Kapelle in Bernried aus eine Fahrrad-Pilgertour direkt zu den Wirkungsstätten des Nikolaus von der Flüe in die Schweiz.

Max Hastreiter, der KLB-Diözesanvorsitzende aus Gleißenberg begrüßte die 27 Radfahrer aus mehreren Landkreisen der Diözese Regensburg und darüber hinaus an der Bernrieder Bruder-Klaus-Kapelle. Zusammen mit der Diözesanvorsitzenden Elisabeth Gaßner aus Bergmatting bei Sinzing und dem eigentlichen Ideengeber Gerhard Gruber aus Bernried, der auch Vorsitzender der Kapellenfreunde ist, haben sie das siebentägige Radpilgern organisiert. Sie präsentierten den Gästen die inzwischen schon 31-jährige Bruder-Klaus-Kapelle mit einem Stein aus der Heimat des Schweizer Heiligen, den Weg mit den 15 Kreuzwegstationen und die erst kürzlich neu aufgestellte Dorothee-Statue, der Ehefrau des Nikolaus. Alle trugen sich in das Gästebuch der Kapelle ein. Kreislandvolkpfarrer Ambros Trummer aus Lam übernahm den geistlichen Teil. Dabei erinnerte er an Bruder Klaus als einen nicht einfachen Heiligen.

Klaus sei oft unterwegs gewesen, habe mit sich und vielen Dingen gerungen und sei immer wieder aufgebrochen. Auch er sei Irrwege, Umwege und Rückwege gegangen und habe nicht aufgegeben, wenn es schwierig wurde. Für seine Mühen und die Energie sei er ein gutes Vorbild und in seinem Geiste will man diese Radwallfahrt antreten. Dabei könne man vom „Heiligen Platz“ der Bruder-Klaus-Kapelle Bernried aus den persönlichen Dank, seine Anliegen, Sorgen und Bitten hintragen bis nach Flüeli. Mit Gebeten, einem Lobpreis, meditativen Gedanken zur Wegbewältigung, dem gemeinsamen Lied „Großer Gott“ und dem Segen war die kurze Andacht gestaltet. Während Ambros Trummer die Gruppe nur bei der ersten Etappe der sieben Tage begleitet und dann am Marienfeiertag mit 22 Teilnehmer im Reisebus nachfährt, bewältigen 27 Radler die gesamten 600 Kilometer des Radpilgern zu den Bruder-Klaus-Stätten in der Zentralschweiz. Deren tägliche Unterkünfte finden in einfachen Hotels und Beherbergungsbetrieben statt. Die Tour zum Landvolkpatron führt entlang des Regens durch die Oberpfalz, durch Niederbayern und die Holledau, Allgäu, Ottobeuren, mit der Fähre über den Bodensee, nach Romanshorn, in die Altstadt von Wil , Kloster Einsiedeln, Überfahrt über den Vierwaldstätter See zu Bruder Klaus und Dorothee nach Flüeli.

Begleitet werden die Radpilger von einem Fahrzeug, das Johanna Gruber und Marietta Hutter fahren. Zusammen mit der nachgereisten Busgruppe wird man die Lebens- und Wirkungsstätten dort besuchen, Zeit zum Ausspannen und Erholen sowie Gelegenheit für Ausflüge haben. (wkh)

Der Heilige

  • Schutzpatron:

    Er gilt als Schutzpatron der Schweiz und wurde 1947 heiliggesprochen.

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