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Unternehmung

Mit dem VdK auf den Spargelhof

Die Rodinger bekamen Einblick in Gemüseanbau.

Der Spargelanbau stieß bei den Besuchern auf Interesse. Foto: VdK
Der Spargelanbau stieß bei den Besuchern auf Interesse. Foto: VdK

Roding.Die VdK-Ortsverbände Roding und Stamsried besuchten den Spargelhof Waltl in Sandharlanden. Der Senior der Familie Waltl erläuterte bei einer Führung auf dem Feld alles Wissenswerte über den Spargel, vom Anbau bis zur Ernte. Beeindruckend war die lange Spanne von etwa vier Jahren von der Pflanzung des Spargels bis zur ersten Vollernte. Ein Spargelfeld kann dann etwa vier bis fünf Jahre beerntet werden. In der kurzen Spargelsaison sind etwa 40 Erntehelfer aus Osteuropa auf dem Hof beschäftigt, es werden circa 30 Hektar Spargel und auch Erdbeeren angebaut. Nach der Vorführung auf dem Feld ging es zurück zum Hof. Hier wurde die teils vollautomatische Weiterverarbeitung vorgestellt. Der frischgestochene Spargel wird gewaschen, auf die entsprechende Länge geschnitten, sortiert, nach Qualitätsklassen gewogen und trocken in Kartons zum Versand gebracht. Auch eine Spargelschälmaschine konnte im Einsatz bestaunt werden. Nach diesen umfangreichen und interessanten Informationen ließ man sich in der Hofwirtschaft den ausgezeichnet zubereiteten Spargel in vielerlei Variationen schmecken. Der sehr einladende Hofladen animierte zum Einkauf von frischem Spargel und Erdbeeren und sonstigen Angeboten von umliegenden Bauern, wie z. B. Käse, Schinken, Eier etc. An frühen Nachmittag wurde dann Pielenhofen angesteuert. Von dem riesigen Klosterkomplex waren die Teilnehmer sehr beeindruckt, obwohl nur ein kleiner Teil zugängig ist. Das Kloster selbst wurde vor circa acht Jahren aufgegeben und wurde 2013 an den Herder-Schulverein verkauft. Die Kirche ist nun Pfarrkirche. Das barocke Kirchengebäude wurde durch Herrn Wirth erklärt und vorgestellt. Zum Abschluss der Fahrt wurde noch in der Klosterwirtschaft eingekehrt. In der schattigen Naab-Terrasse ließen sich die Teilnehmer vorzügliche Brotzeiten bzw. Kuchen schmecken. Dank des guten und umsichtigen Fahrers Helmut Gickel kehrten alle wohlbehalten am frühen Abend wieder nach Hause, beladen mit Einkäufen und vielen Eindrücken.

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