mz_logo

Region Cham
Sonntag, 25. Februar 2018 -5° 1

Falkenstein

Mit Projekt aus Falkenstein in Ghana helfen

Als sehr erfolgreich kann das „Falkensteiner Weihnachtsprojekt“ 2017 bezeichnet werden.

Rosi Groß berichtete. Foto: rto

Falkenstein.Dieses stand unter dem Gedanken „Sonnenenergie in der Schule – ein Solarpark für Chamba (Ghana)“ , nicht zuletzt auch deshalb, weil der „Ghana-Hilfe-Verein Pfarrer Renner“ aus Atting mit Vorsitzender Irmgard Hilmer an der Spitze, unterstützt u. a. von Rosi (Nichte des Missionars) und Herbert Groß aus Gfäll, erstmals mit einem Stand beim Falkensteiner Christkindlmarkt vertreten gewesen war (wir berichteten). Bei ihrem Reisebericht, vorgetragen während der Versammlung des „Falkensteiner Weihnachtsprojekts“, verstand es Rosi Groß, die Besucher sozusagen mit nach Ghana zu nehmen, wo die Gruppe aus Deutschland nach einer zweitägigen Anreise von den Schulkindern so herzlich empfangen wurde, so, „dass wir emotional schier überwältigt waren“ und es mit Trommeln, Gesang und Tanz im „ghanaischen Festzug“ durch die Sandstraßen Richtung Schule ging. Am nächsten Tag, so die Sprecherin, begann am Vormittag die Inthronisation von Pfarrer Renner als „Maligu Naa“ – Ehrenhäuptling der Entwicklung in der Stadt Chamba. Es sei alles auf den Beinen gewesen, was Rang und Namen hat. Vertreter der Stämme, Häuptlinge, Landrat, kirchliche Vertreter vom Bischof bis zum Imam, Leute der verschiedenen Stämme der Kokombas, der Dagombas und der Nanumbas waren gekommen, um Pfarrer Renner für sein gewaltiges Lebenswerk, das er in Ghana aufgebaut hat, zu ehren. Er selber habe die Ernennung insofern positiv gesehen, da seine Missionsarbeit auch bei den Regierungsvertretern in ein sehr gutes Licht gestellt worden sei mit all den Bemühungen um die Schule, die Erziehung und das Gesundheitswesen..

Tags darauf stand die Einweihung des „Father Felix Youth Centre“ im Mittelpunkt. Mit der Segnung des Jugendzentrums, des Gästehauses, der Schulleiterwohnung und des neuen Schulladens habe der Festgottesdienst mit dem katholischen Bischof der Nord-Region aus Yendi, Most Reverend Vincent Sower Boi-Nas vier Stunden gedauert, wobei „wir den Gottesdienst mit hunderten Menschen lautstark und sangesfreudig keine Minute langweilig miterlebten“. Auch beim Besuch des Kindergartens, der Primary School, der Junior High Scholl und Senior High School und beim Treffen mit den Patenkindern in den folgenden Tagen sei man überall freudig begrüßt und mit Tänzen und Gesängen empfangen worden. Ferner habe man zusammen mit Erzbischof em. Gregory ein weit abgelegenes Leprosarium mitten im unwegsamen Buschgelände, in dem Leprakranke versorgt werden, besucht.

„Deprimierend für uns Gäste aus Deutschland war die Situation im Krankenhaus in Bezug auf die Grundversorgung, technische Ausstattung und qualifizierte Fachkräfte“. Hier für Verbesserung zu sorgen, habe sich die Reisegruppe als Hausaufgabe mitgenommen. Ihren Bericht, der immer wieder mit Bildern und Videosequenzen aufgelockert wurde, beendete Rosi Groß mit der Feststellung: „In Erinnerung bleiben uns allen die strahlenden Kinderaugen und die Menschen, die trotz ihrer Armut Lebensfreude und Zufriedenheit ausstrahlen“. (rto)

Reisebericht

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht