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Ausbildung

Mit richtigem Training zum Traumberuf

Berufsberater und Trainer der Jugendbildungsstätte stellten mit Schülern ein Vorstellungsgespräch nach.
Jürgen Brandt

Marie Lindenstruth und Bastian Schwarz stellen die in den Gruppen erarbeiteten Ergebnisse den Mitschülern vor. Foto: Konrad Groitl
Marie Lindenstruth und Bastian Schwarz stellen die in den Gruppen erarbeiteten Ergebnisse den Mitschülern vor. Foto: Konrad Groitl

Waldmünchen.Die Schwarzachtal-Mittelschule hatte vor ein paar Tagen mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Cham die Schüler der 9. Klasse des M-Zuges zum Bewerbungstraining eingeladen. Das Ganze fand an der Jugendbildungsstätte Waldmünchen mit deren Trainern statt. Vor allem wurden mit den Schülern Vorstellungsgespräche geübt. Während des Trainings wurde darauf geachtet, eine möglichst realistische Situation nachzustellen. Durch die Rückmeldungen der Mitschüler und die Analyse der Videoaufzeichnung wurden den Teilnehmern Hinweise für die kommenden Gespräche bei den Betrieben mit auf den Weg gegeben.

Die Betriebe im Landkreis Cham machen sich im Sommer wieder auf die Suche nach ihren Auszubildenden für 2020. Für die Schulabgänger des kommenden Jahres steht in den Sommerferien das Schreiben der Bewerbungen um die Ausbildungsstelle auf dem Programm. Erste Vorstellungsgespräche bei den Betrieben im Landkreis Cham werden in den darauffolgenden Wochen und Monaten anstehen. Um den Jugendlichen hier eine möglichst optimale Unterstützung mit auf den Weg zu geben, wurde von der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Cham ein Bewerbungscoaching vorgeschlagen und zusammen mit der Schule organisiert.

Die Schüler der 9. Klasse des M-Zuges waren deshalb kurz vor den Ferien mit dem Training von Bewerbungsgesprächen in Kleingruppen an der Reihe. Klassenleiterin Theresia Krumpp sowie Berufsberater Konrad Groitl wurden mit den teilnehmenden Schüler vom Trainerteam der Jugendbildungsstätte Waldmünchen mit Clarissa Piendl, Franz Leonhard und Martina Engelmaierova begrüßt. Nachdem man in einem kurzen Theorieblock Themen wie Kleidung und Auftreten, mögliche Fragen an einen Arbeitgeber oder mögliche Fragen des Arbeitgebers an einen selbst geklärt hatte, ging es mit dem „Bewerbungsgespräch“ los.

In Kleingruppen von bis zu sechs Personen wurde intensiv gearbeitet. Den Jugendlichen saßen die bis dahin zumeist unbekannten Trainer gegenüber. Wie im richtigen Leben war man mit einer unbekannten Gesprächssituation konfrontiert. Obwohl es nicht um eine tatsächliche Ausbildungsstelle ging, war die Nervosität dennoch spürbar. Fragen nach Wissen um den relevanten Ausbildungsberuf, den Betrieb, bei dem man sich beworben hat, Interessen, Stärken und Schwächen des Jugendlichen und vieles mehr waren wie im echten Vorstellungsgespräch zu beantworten.

Die mehr als vier Stunden intensiven Trainings waren ganz schön anstrengend, aber auch sehr abwechslungsreich. Alle Jugendlichen gingen am Mittag mit dem Wissen um ihr Können und ihren Handlungsbedarf für die kommenden Vorstellungsgespräche nach Hause.

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