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Nahverkehr

‚Mobilität von morgen muss man neu denken’

CSU-Mandatsträger und -Kandidaten sowie interessierte Bürger informierten sich bei den Rodinger Verkehrsbetrieben.
von Thomas Mühlbauer


              Geschäftsführer Manfred Janker führte die Gäste durch die Fahrzeughalle. Foto: Thomas Mühlbauer
Geschäftsführer Manfred Janker führte die Gäste durch die Fahrzeughalle. Foto: Thomas Mühlbauer

Roding.Am Dienstag traf sich die CSU zusammen mit interessierten Bürgern bei den Rodinger Verkehrsbetrieben, um sich über die Mobilität der Zukunft zu informieren. Dass dies ein Thema mit überregionaler Bedeutung ist, wurde auch gleich daran ersichtlich, dass ein Kamerateam des Bayerischen Rundfunks die Veranstaltung begleitete. CSU-Ortsvorsitzender Dr. Michael Jobst hieß die Besucher in der neuesten Errungenschaft der Rodinger Verkehrsbetriebe – dem Partybus – willkommen.

Dr. Jobsts Grüße galten auch Landrat Franz Löffler, Bürgermeister Franz Reichold und dem Bürgermeisterkandidaten von CSU, Junger Liste und Landunion, Rainer Gleixner. „Es gibt eigentlich fast keinen schöneren Ort für eine solche Veranstaltung als den mobilen Jugendtreff der Rodinger Verkehrsbetriebe, mittlerweile besser bekannt auch als Partybus“, so der CSU-Chef.

28 Busse – 34 Mitarbeiter

Manfred Janker führte im Namen der Rodinger Verkehrsbetriebe durch die Veranstaltung. „Ihr habt Euch ein heißes, aber auch vor allem aktuelles Thema ausgesucht. Die Mobilität steht über allem“, sagte er. Die Rodinger Verkehrsbetriebe wurden im Jahr 2007 gegründet. Aktuell verfügt man laut Janker über eine Busflotte von 28 Fahrzeugen mit einem Durchschnittsalter von acht Jahren. Beschäftigt sind 34 Mitarbeiter. Mit dem Unternehmen werden Aufträge der öffentlichen Hand bedient. „Wir erfüllen die Aufgabe des öffentlichen Nahverkehrs“, so Janker. Die Mobilität sei ein wichtiges Thema, aktuell werde dies beim „Rufbus“ sehr deutlich. Dieser sei installiert worden, um die Bürger schneller von A nach B transportieren zu können.

Allerdings funktioniere dies nur auf Bestellung. Die Bürger melden an eine Zentrale, wann sie gerne auf den geplanten Linien fahren würden, der Disponent teile die Fahrten ein. „Dies ist für den Landkreis eine kostengünstige Variante“, so Janker. Aktuell werden von den Rodinger Verkehrsbetrieben vier von zwölf Linien im Landkreis bedient. „Man muss einfach versuchen, das noch besser bekannt zu machen“, sagte der Geschäftsführer .

Landrat Franz Löffler machte deutlich, dass man die Mobilität von morgen neu denken müsse. Dies sei für den Landkreis ein sehr wichtiges Thema. „Wir haben versucht, neue Kon-strukte zu schaffen“, so Löffler. Mit dem Rufbus sei man aktuell in der Lernphase. So liege es nun an den Bürgern, diesen auch zu nutzen. Zu den Rufbussen, die nun auch in Richtung Regensburg unterwegs sind, hatte der Landrat ebenfalls eine klare Meinung. Diese sollten eine Landkreisgrenze erst gar nicht kennen.

Mit dem Rufbus in der Lernphase

Bürgermeister Franz Reichold vertrat ebenfalls die Auffassung, dass man die Mobilität in Sachen Busse neu denken müsse. Auch gebe es immer wieder das Thema alternative Antriebe, welches bei den Bussen aufgeworfen wird. Aktuell fahre die Flotte bei den Bussen mit Diesel, hierbei gebe es aber auch für die Zukunft Gedankengänge, diese auf erneuerbare Energien umzurüsten. Eine Variante, die für Manfred Janker ausscheidet, ist wohl der Elektroantrieb, da die Busse nach aktuellen Gesichtspunkten nicht bezahlbar seien.

Zudem sei man momentan mit dem Thema „Digitaler Fahrplan“ beschäftigt, wobei es darum gehe, Haltepunkte und Bushaltestellen in verschiedenen Apps zu erfassen. Die Kunden sollten auch sehen, wo sich die Busse gerade befinden. Für die Umrüstung der Technik seien aktuell 450 000 Euro veranschlagt. Bei einem Rundgang durch die Fahrzeughalle wurde auch vorgeführt, wie die Busse für Rollstuhlfahrer ausgestattet sind.

Themen

  • Mobilität:

    Alle Beteiligten bei der Infoveranstaltung bei den Rodinger Verkehrsbetrieben waren sich darüber einig, dass man die Mobilität von morgen neu denken muss. Nun liegt es aber auch an den Bürgern, das Angebot mit anzunehmen.
    Bei der anschließenden Informationsveranstaltung in der Stadthalle zum Thema Breitbandausbau mit Landrat Franz Löffler konnten auch viele Fragen, die derzeit im Bereich Strahlfeld bestehen, geklärt werden. (rtn)

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