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Dienstag, 19. Juni 2018 24° 3

Jubilar

„Möilwasterl Done“ feierte 90.

Anton Fischer ist ein aktiver Senior. Er feierte im Kreise seiner Verwandten, Freunde, Bürgermeister und Vereinskameraden.

Die Böllerschützen und Bürgermeister Herbert Bauer nahmen Anton Fischer in die Mitte, um ihn kräftig hochleben zu lassen.Foto: rjm
Die Böllerschützen und Bürgermeister Herbert Bauer nahmen Anton Fischer in die Mitte, um ihn kräftig hochleben zu lassen.Foto: rjm

Stamsried.Seinen 90. Geburtstag feierte Anton Fischer, besser bekannt als „Möilwasterl Done“, mit Familienangehörigen und Freunden. Zahlreiche Gratulanten stellten sich im Laufe des Tages ein. Neben seinen zwei Kindern, Hans und Beate und mittlerweile zwei Enkeln Christina und Verena wünschten auch Bürgermeister Herbert Bauer, Nachbarn und Freunde alles Gute.

Bürgermeister Herbert Bauer dankte dem Jubilar für sein wirtschaftliches Engagement im Markt Stamsried. Von 1972 bis 1976 war Anton Fischer Mitglied des Gemeinderates. Die Stamsrieder Schwestern waren am frühen Morgen die ersten die gratulierten und dem Done ein Ständchen widmeten. Der Jubilar genoss seinen Festtag und freute sich über alle Gäste und Gratulanten, die sich während des Tages regelrecht die Türe in die Hand gaben. Die beiden Enkelinnen freuen sich über die Rüstigkeit ihres Opas und bewundern seine Lebensfreude. Am Abend reihten sich die Gratulanten der Kürnburg-Schützen mit der Schützenmeisterin Kerstin Gebhard mit ein. Mit einem mehrmaligen Salut gratulierten die Böllerschützen ihrem aktiven Mitglied, Freund und Gönner.

Anton Fischer wuchs mit drei Geschwistern in Stamsried auf. Er ging in Stamsried in die Volksschule. Anton Fischer erlernte das Schmiedehandwerk und verbrachte seine Gesellenzeit beim Schmied von Wiesing.

Bereits mit 24 Jahren legte er die Meisterprüfung im Hufschmiedehandwerk und eine weitere Meisterprüfung als Hufbeschlagsmeister in München ab. Er lernte seine Frau Rita aus Stratwies, eine geborene Bauer, kennen und lieben. 1961 wurde geheiratet und der elterliche Betrieb, eine Schmiede mit Landwirtschaft, übernommen. Als sich die vorwiegend landwirtschaftliche Kundschaft auch in Stamsried und Umgebung veränderte, passte der „Done“ sein Geschäft an, verkaufte und reparierte Landmaschinen und Traktoren. 1990 übergab er seinen Betrieb an seinen Sohn Johann und Schwiegertochter Sieglinde.

Der „Done“ ist nach wie vor sehr interessiert am „Stamsrieder Geschehen“ und erfreut sich guter Gesundheit. Er war über lange Zeit passionierter Jäger und Jagdpächter von Stratwies. Seine größte Leidenschaft ist, wie könnte es für einen Jäger anders sein, das Schützenwesen, die „Kürnburg-Schützen“. Seit 1970 gehört er den Kürnburg-Schützen an. Er ist erfolgreicher Schütze. Er ist stets in den Reihen der Kürnburg-Schützen zu finden, wie Kerstin Gebhard freudig erzählte. (rjm)

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